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der älteste, europaweit arbeitende Tierschutzverein für Berner Sennenhunde

Glückspilze

2020

Kenai

Ein Schicksalsschlag in der Familie führte dazu, dass Kenai bei Monika Aliesch vom Hof Regaboga abgegeben wurde. Kenai ist ein vier Jahre alter und wunderschöner Berner Sennenhund. Er zeigt sich nach kurzer Eingewöhnungszeit als aufgeweckt, sportlich und sehr lernwillig, jedoch kein gemütlicher Bilderbuch-Bäri. Kenais neue Familie sollte deshalb grosshundeerfahren und aktiv sein, ohne kleine Kinder.Um nicht mit Bewerbungen mit falscher Vorstellung überhäuft zu werden, wendete sich Frau Aliesch an BSiN und fragte, ob wir die Vermittlung von Kenai übernehmen könnten. Aber erst nachdem wir Kenai persönlich kennengelernt hatten, konnten wir unsere Hilfe anbieten.  Wir sind in der glücklichen Lage, meist mehr gute Bewerbungen als zu vermittelnde Hunde zu erhalten.  Deshalb durchforsteten wir unsere Warteliste potenzieller Familien für Kenai. Manchmal ist in der Zwischenzeit bereits eine andere Fellnase eingezogen, oder andere Gründe sprechen gegen die Aufnahme eines Hundes. Zeigt eine Familie jedoch Interesse am vorgeschlagenen Hund, machen wir, wenn nicht bereits erfolgt, einen Hausbesuch. Sind danach sowohl BSiN als auch die Familie der Ansicht, dass der „Match“ passen könnte, findet ein Kennenlernbesuch statt. Sandra S. und Familie hatten sich im März für BSiN-Schützling Mexx beworben, der jedoch gerade seine neue Familie gefunden hatte. Sie zeigten Interesse an Kenai, und es folgte ein positiver Besuch bei ihnen zu Hause.Mit Spannung wurde von allen Seiten die erste Begegnung zwischen Familie S. und Kenai erwartet. Der Besuch war ein voller Erfolg, alles verlief harmonisch, und die Chemie zwischen Kenai und der Familie von Sandra S. stimmte auf Anhieb! Noch einmal wurde darüber geschlafen, bevor am nächsten Tag von Herzen ein Ja zu Kenai kam. Nun darf er  schon bald sein Körbchen bei seiner neuen Familie aufstellen.Einmal mehr zeigt der Fall Kenai, wie wertvoll die Zusammenarbeit und gegenseitige Hilfe zwischen Tierschutzorganisationen ist.

Toni

Wie die unvergessliche Romanheldin Toni Buddenbrook von Thomas Mann ist auch „unsere“ Toni jung, keck und geht sozusagen immer mit gerecktem Näschen durch die spannende grosse Welt. Die vitale Zweijährige erhielt gleich nach der ersten Lockerung des Covid-19-Lock-Downs Kennenlern-Besuch. Dabei wurde schnell klar, dass sich hier Freunde fürs Leben gefunden haben. Toni bringt heute ordentlich Leben in ihre Familie – wir wünschen eine lange, glückliche und abwechslungsreiche Zeit!

Arthos

An seinem zweiten Geburtstag bekam der hübsche Arthos die Zusage, dass er bei Sandra S. und Thomas M. für immer sein Körbchen aufstellen darf. Nach dem Umzug in seine Familie zeigte sich Arthos sofort als grosser Schmusebär. Liebevoll König Arthos oder auch Knutschkugel genannt, hat er im Dorf schon seinen Fanclub. Arthos liebt Wasser, er ist sehr lernwillig und zeigt auch gerne seine Fähigkeiten, welche er in seinem ersten Daheim als Blindenführhund gelernt hat. Nun darf Arthos ganz unbeschwert sein Hundeleben geniessen und seine Menschen z.B. mit seinen Kängurusprüngen zum Lachen bringen. Wir wünschen Arthos und seiner Familie weiterhin viel Spass und eine wundervolle gemeinsame Zeit!

Mexx

Eine Familie meldete sich bei uns wegen ihrem acht Monate alten Berner Sennenhund Mexx. Sie waren mit seinem unbändigen Tatendrang überfordert. Der liebenswerte Halbstarke fand es lustig,  beim Spaziergang in die Leine zu beissen und an Menschen hochzuspringen. Andere Hunde waren für ihn so spannend, dass er auf sie lossprang und sie sehr ungestüm begrüsste. Ein kleiner Rüpel also, der noch viel zu lernen hat. Da dies in seiner Familie nicht möglich war, durfte Mexx zu BSiN kommen und verbrachte eine kurze Zeit in einer Pflegestelle. Er verstand sich prächtig mit anderen Hunden, war neugierig beim Spazieren an der Leine, gut ansprechbar und aufmerksam. Weil er so sozial und lernwillig ist, wünschten wir uns für Mexx eine Familie, die bereits einen souveränen Hund besitzt und gewillt ist, mit Mexx viel zu entdecken und unternehmen. Es dauerte nicht lange, bis Familie K. mit ihrer BSiN-Hündin Leilla den jungen Kerl besuchte. Alles passte, und die Chemie stimmte auf Anhieb. So durfte Mexx schon nach knapp einer Woche in sein neues Körbchen umziehen. Im neuen Zuhause hat er sich prima eingelebt, er lernt jeden Tag viel und bringt ordentlich Action ins Haus. Wir wünschen dem grossen Schatz und Familie K. viel Freude und glückliche gemeinsame Jahre!    

Rook

Der vierjährige Rook, ein wunderschöner, imposan­ter Grossen Schweizer Sen­nenhund, wurde BSiN aus privaten Gründen anvertraut. Wir wussten, dass Rook eine Verhaltensstörung hat und sei­ne Pfoten und Beine manch­mal hektisch leckt. Bei Eske und Ursula F. und ihren beiden Sennenhündinnen führt Rook nun ein ruhiges, geregeltes und liebevoll überwachtes Leben. Zwar sind die Anfälle leider nicht seltener geworden, doch konnten sie meist im Anfangs­stadium gestoppt werden. Ein geeignetes Spezialfutter und ein gekonnter Umgang mit An­fällen lindern die Symptome. Doch Rook ist wohl auch wei­terhin auf tierärztliche Unter­stützung angewiesen. Gemein­sam mit der Haus-Tierärztin der Familie und dem Tierspital Zürich wird alles versucht, Rooks Lebensqualität und Ge­sundheit so optimal wie mög­lich zu gestalten. Wir sind sehr dankbar, dass Eske und Ursula F. Rook die nötige Liebe und Geduld schenken und ihm ein glückliches und sorgenfreies Hundeleben ermöglichen.

Leon

Manchmal sagen Bilder mehr als Worte. Genau so erging es uns, als die ersten Fotos vom Herzensbrecher Leon bei seiner neuen Familie bei uns eintrafen. Leon fühlt sich sichtlich wohl und geniesst das Knuddeln und die gemeinsaen Spaziergänge sehr. Auch mit Nala, der jungen Berner Sennenhündin der Familie, verstand er sich auf Anhieb sehr gut. Wie die meisten Hunde aus dem Tierschutz bringt aber auch Leon seinen „Rucksack“ mit, und es zeigten sich ein paar Gewohnheiten, an denen noch fleissig gearbeitet werden muss. Sein sehr extremes Betteln bei Tisch konnte seine Familie in der Zwischenzeit bereits etwas entschärfen, indem er und seine Pfotenfreundin, wenn die Familie am Essen ist, einen mit einer schmierigen Leckerei gefüllten Kong bekommen und so beschäftigt sind. Die Spaziergänge alleine mit Leon sind sehr entspannt, und auch der Rückruf klappt schon super. Wir wünschen Leon und der Familie viele glückliche gemeinsame Jahre.

2019

Noya

Die junge Berner Sennenhündin Noya wurde uns anvertraut, weil diese quicklebendige und verspielte Hündin in ihrer Familie mental und körperlich zu wenig ausgelastet werden konnte. Noya ist ein Temperamentsbündel und eine kleine Sportkanone. Bei ihrer Pflegemama Margrit G. im Bernerhof war sie anfangs etwas reserviert. Bald blühte sie jedoch auf und erwies sich als unermüdliche Schmuserin, sehr menschenbezogen und bestens mit anderen Hunden verträglich.Wir suchten für diese Hündin ein Zuhause, in dem sie ausgelastet wird und gleichzeitig zur Ruhe kommen kann, ein Leben mit wenig Alleinbleibezeit an der Seite von geduldigen, sportlichen und … standfesten Menschen. Denn Noya kann manchmal richtig ungestüm sein.Schon bald lernte sie Urs  G. kennen, und Mensch und Tier waren sich auf Anhieb sympathisch. Noya zog zu ihrer neuen Familie und sorgt nun für viel Action und Freude.  

Rocky

Rocky ist ein Herzensbrecher, wie er im Buch steht. Er dreht sich gerne vor den Füssen von bekannten und fremden Personen auf den Rücken und lässt sich ausgiebig streicheln. Entsprechend schwer fiel es Rockys Familie, uns den Jungen wegen gesundheitlichen Problemen Ende Mai anzuvertrauen. Kurz nachdem der muntere Dreijährige bei der Pflegestelle angekommen war, fand er auch schon seine Familie und zog  zu Daniel S. und Susanne M. ins schöne Baselbiet. Rocky darf nun seiner Lebensfreude in einem riesigen eingezäunten Anwesen den Lauf lassen, auf dem auch die Eltern von Susanne M. wohnen. Sie sind tagsüber immer wieder für die geliebten Streicheleinheiten besorgt. Rocky bekommt auch die Beschäftigung und Erziehung, die er dringend braucht. Mit Herrchen beim Bäcker Brötchen holen, Frauchen bei der Arbeit zusehen, knuddeln, dösen, toben, trainieren, Ausflüge unternehmen: so sieht das spannende neue Leben von Rocky aus, und wir wünschen ihm und seiner Familie ganz viel Freude zusammen.

 

Tami

Tami durfte in der Männer-WG bei Pflegepapi Toni N. und dem Berner Buddha erst einmal zur Ruhe kommen. Sie zeigte sich eher schüchtern, aber sehr verschmust. Hektische Bewegungen und Rummel mag Tami nicht.Schon bald kam lieber Besuch, und bei Tami und der Besucherin Betty war es wörtlich Liebe auf den ersten Blick. Tamis liebes und aufgewecktes Wesen hat die Besucher berührt, und schon eine Woche später durfte Tami in ihr neues Zuhause umziehen. Bei Betty und Hanspeter M. hat Tami ein tolles Daheim gefunden. Schon bald zeigte Tami, dass sie manchmal auch ein „Lausemädchen“ ist und ganz viel Temperament in ihr steckt. Mit viel Liebe und ein paar Tricks kann Tami aber wieder beruhigt werden. Für Leckerli ist Tami auch bereit, die wichtigsten Kommandos zu lernen. Wir wünschen Betty und Hanspeter mit Tami viel Freude. Tami wurde uns über den Schweizer Verein „Hundehilfe Ungarn“ anvertraut. Vielen Dank für das Vertrauen und die gute, langjährige Zusammenarbeit.

Marley

Marley hat in der Zwischenzeit mit seinem Charme die Herzen der Zwei– und Vierbeiner seiner Pflegefamilie bei Mirjam W. erobert und darf als Glückspilz für immer bleiben. Mit dem dreijährigen Marley, dem achtjährigen Bäri und der vierzehnjährigen Chefin Lajara leben nun drei Generationen BSiN-Schätze unter einem Dach. Marley ist ein richtiger Schmusebär mit einer Vorliebe für Kissen, die er im ganzen Haus sammelt und in sein Körbchen trägt. „Jöö, ist er noch jung?“ ist der häufigste Satz, den seine Familie auf  Spaziergängen hört. Wegen seinen grossen Augen und seiner lustigen, tollpatschigen Art wird er meist auf knapp einjährig geschätzt. Nur noch ganz selten geht das Temperament mit ihm durch, was sich mit Anspringen und grobem Kneifen äussert. Wir wünschen Marley ganz viele glückliche Jahre mit seiner Familie.

Charlie

Charlie, der Langzeit-Pflegehund, darf für immer bei Erika Hä. und ihrem Berner Sennenhund Timi bleiben. Die Pflegefamilie hat sich den Entscheid nicht einfach gemacht. Nach mehr als einem halben Jahr als Pflegehund und einer Phase, in der Charlie seinen Beschützer- und Bewacherauftrag manchmal etwas zu ernst nahm, stand fest, dass Charlie und Timi für immer zusammenbleiben sollen. Just an seinem siebten Geburtstag schenkten ihm Erika und ihre Familie ein Körbchen für immer, was gibt es Schöneres?! Wir wünschen Charlie und Timi viele tolle gemeinsame Jahre, Seite an Seite in ihrer Familie im wunderschönen Kandertal.

Zara

Bestimmt erinnern Sie sich an die zauberhafte vierjährige Mischlingshündin Zara, die nach grossen Gesundheitsproblemen endlich genesen ist. Ihre Glücksfee blieb ihr treu, denn Zara hat das Herz von Beatrice W. und ihrem Berner Sennenhund Gissmo erobert! Die beiden munteren und lieben Hunde verstehen sich prächtig. Die sportliche Familie unternimmt Wanderungen in schönster Bergwelt und geniesst auch ausgiebig das Leben im eigenen Garten, wo nach Herzenslust gechillt und geschmust wird. Die Beziehung zu den Katzen der Familie war anfänglich schwierig. Doch in kleinen Schritten gewöhnten sich die Tiere aneinander, und mit einer guten Portion Zuversicht und Geduld ist das Zusammenleben mittlerweile viel entspannter. Welche Freude für alle, denen Zara und ihre Geschichte am Herzen liegt und die auch grosszügig für ihre Heilung gespendet haben! Wir wünschen Zara alles Gute in ihrer Familie und natürlich beste Gesundheit!

Basco

Der einjährige Basco wurde uns aus familiären Gründen anvertraut. Der stattliche, sehr kräftige und wunderschöne Berner Sennenhund war mental und körperlich zu wenig ausgelastet worden und konnte auch nicht allein bleiben. Noch gleichentags haben wir alle Hebel in Bewegung gesetzt und Basco innert 24 Stunden in unsere Obhut geholt.In der Pflegestelle lebte er gerne  mit anderen Hunden zusammen und taute sichtlich auf. Basco übt freudig, ist leicht zu motivieren und findet längere Spaziergänge toll.Kein Wunder, dass er mit diesen positiven Eigenschaften die Herzen seiner neuen Familie S. im Sturm erobert hat. Basco wird mit Sicherheit viel Freude und Schwung in seine neue Familie bringen; wir wünschen eine tolle gemeinsame Zeit!

Bayko

Bayko ist ein Hund, den man einfach gern haben muss. Der  zweijährige Rüde ist unglaublich verschmust und anhänglich. Er musste seine Familie verlassen, weil die Besitzer gravierende Gesundheitsprobleme haben. Da Baykos Augen stark tränten, liessen wir erst einmal sein Roll-Lid operieren. Der kleine Mann war sehr tapfer und trug auch den notwendigen Trichter, der ihn vom Kratzen am Auge abhalten sollte, ohne Murren. Mittlerweile ist der Eingriff gut verheilt. Bayko darf nun für immer unbeschwert bei Anja St. Leben, welch ein Glückspilz!

Lola

Die siebenjährige Lola und der ein Jahr jüngere Arthus haben praktisch ihr ganzes Leben miteinander verbracht. Sie verloren ihr Zuhause, weil ihre Familie umzog und die Tiere  nicht mitnehmen konnte. Da beide Hunde bisher nur draussen und in einem Stall gelebt hatten, galt es, sie behutsam an ein Leben im Haus und in einer Familie heranzuführen. Mit der Unterstützung von lieben und geduldigen Pflegestellen konnten wir uns davon überzeugen, dass die beiden Hunde auch ohne einander glücklich sind. Deshalb darf Arthus nun bei seiner Pflegefamilie Maria M. und ihren beiden Senioren-Hündinnen leben, während Lola nach Norddeutschland in ihre neue Familie gezogen ist und an der Seite des Berner Sennenhundes Maylo die schönen Seiten des Lebens kennen lernen soll.

2018

Arthus

Die siebenjährige Lola und der ein Jahr jüngere Arthus haben praktisch ihr ganzes Leben miteinander verbracht. Sie verloren ihr Zuhause, weil ihre Familie umzog und die Tiere  nicht mitnehmen konnte. Da beide Hunde bisher nur draussen und in einem Stall gelebt hatten, galt es, sie behutsam an ein Leben im Haus und in einer Familie heranzuführen. Mit der Unterstützung von lieben und geduldigen Pflegestellen konnten wir uns davon überzeugen, dass die beiden Hunde auch ohne einander glücklich sind. Deshalb darf Arthus nun bei seiner Pflegefamilie Maria M. und ihren beiden Senioren-Hündinnen leben, während Lola nach Norddeutschland in ihre neue Familie gezogen ist und an der Seite des Berner Sennenhundes Maylo die schönen Seiten des Lebens kennen lernen soll.

Anuk

Anuk ist ein reizendes fünf Monate altes Hundemädchen. Ihr Besitzer hatte vernünftigerweise eingesehen, dass gemeinsames Joggen am Morgen und Abend und eine ganztägige Alleinbleibezeit kein art– und altersgerechtes Leben für ein ungestümes Hundekind ist. Anuk mit ihrem zuckersüssen Blick hat es freilich faustdick hinter den Ohren, und ihr Pflegepapa bezeichnete sie liebevoll als «Luusmeitli». Anfang November lernte Anuk ihre künftige Familie kennen. Zum Glück sind es sehr erfahrene Hundeeltern und können diesem Blick auch mal tapfer widerstehen. So lernt Anuk liebevoll alles, was wichtig ist im Zusammenleben mit ihren Menschen. Dank Leckerli lernt es sich leichter, und auch die spitzen Zähnchen werden nun immer seltener zum schmerzhaften Pieksen der Eltern eingesetzt. Anuk bezaubert mit ihrem liebevollen Wesen ihre Familie, und wir wünschen dem ganzen Rudel alles Gute.

Diva

Die Mischlingshündin Diva wurde uns 2013 anvertraut und durfte fünf glückliche Jahre lang mit ihrem Frauchen Margrit A. im Tessin leben. Sie war dort eine richtige Prinzessin und wurde tüchtig verwöhnt. Leider erkrankte Margrit schwer, worauf uns ihre Familie darum bat, für die mittlerweile zehnjährige Diva ein neues Körbchen zu suchen. Glücklicherweise fanden wir schnell einen Platz bei einer sehr tierliebenden Familie mit einem bunten Seniorenrudel. Hier fühlte sich Diva schon bald äusserst wohl, und ihr früheres Frauchen durfte für immer einschlafen mit dem beruhigenden Gefühl, dass ihre geliebte Prinzessin in besten Händen war.

Chewie

Der dreijährige Chewie wurde uns im Sommer anvertraut. Es gelang uns, eine tolle Pflegefamilie im Kanton St. Gallen für ihn zu finden. Die idyllische, ländlich ruhige Lage des Hauses und Gartens und die vielen Tiere gefielen Chewie auf Anhieb. Und auch zu seinem Pflegepapa Bruno B. fasste er schnell Zutrauen. Zwar gab es Situationen, in denen er überfordert war. Die Anwesenheit der Katzen auf dem Gelände sorgte erst für einige brenzlige Situationen. Doch schnell wurde klar, dass sich hier Hund und Menschen gefunden hatten; Chewie wurde zum stolzen Ostschweizer und heisst nun Arco. Mit viel Geduld, der nötigen Prise Humor und weiterem gemeinsamen Üben wird das Zusammenleben immer harmonischer und entspannter. Arco ist ein fröhlicher, lernbegieriger und sehr anhänglicher, treuer Freund. Es gibt noch einiges zu lernen, aber die meisten Ängste gehören der Vergangenheit an. Nun steht nichts mehr im Weg für ein glückliches, langes Zusammenleben, und wir wünschen Arco und Bruno das Allerbeste

Bäry

Bäry, der hübsche Entlebucher‑Bernermix, kam mit dem turbulenten Leben auf dem heimischen Bauernhof nicht klar. Bei seiner ersten Pflegefamilie zeigte sich, dass er grosse Probleme mit fremden Männern hat, weshalb er in eine Tierpension kam, die viel Erfahrung mit etwas anspruchsvolleren Hunden hat. Hier gewöhnte sich Bäry langsam ans Zusammenleben mit Männern. Seine Entwicklung verlief positiver und schneller, als man hätte erwarten können, und schon bald fand sich mit Lili B. und Steffen S. eine Bewerberfamilie, die sich in Bäry verliebte. Sie besuchten Bäry sehr oft, gingen mit ihm spazieren und liessen ihm die nötige Zeit, Vertrauen zu ihnen zu gewinnen, bevor er in sein neues Zuhause umziehen durfte. Seither sindeinige Monate vergangen, und Bärys Entwicklung macht einfach nur Freude. Mit viel Liebe und Geduld ist aus Bäry ein stolzer, glücklicher und zufriedener Kerli geworfen. Wir wünschen Bäry und seiner Familie von Herzen eine weiterhin so positive Entwicklung und ganz viele glückliche und gemeinsame Jahre.

Buddha

Buddha trägt seinen Namen zu Recht: Er ist stets freundlich, ruhig – und kugelrund. Sein Frauchen musste ihn schweren Herzens abgeben, weil sie in eine Wohnung ziehen musste, in der Buddha nicht leben durfte. Nachdem er erst eine Weile in einer tollen Pflegefamilie im Jura gelebt hatte, geniesst Buddha heute das Bündnerland. Dort hat der Junge sehr schnell das Herz seines neuen Herrchens Toni N. und dessen Hündin erobert.

Kiral

Der neunjährige Golden Retriever Kiral suchte gemeinsam mit seinem Berner Freund Grizzly aus familiären Gründen dringend ein neues Zuhause. Grizzly durfte schliesslich in seiner Familie bleiben, doch war die Familie froh, dass Kiral von BSiN schnell aufgenommen wurde. So kam es, dass der "blondeste" Berner aller Zeiten in eine liebe Pflegefamilie einzog und gleich dort blieb. Wir freuen uns sehr für Kiral und seine neuen Menschen!

Bäri

Bäri, ein zweieinhalb-jähriger, hübscher und sportlicher Berner Sennenhund, war unser erster Notfall 2018. Der sehr auf sein Herrchen bezogene Bäri hatte begonnen, seinen Hof zu verteidigen, wenn er allein war. Das hatte zur Folge, dass er während der arbeitsbedingten Abwesenheit seines Herrchens im Zwinger warten musste. Dieser Zustand war längerfristig keine Lösung für Bäri, und BSiN durfte eine neue Familie für ihn suchen. Bäri hatte grosses Glück, denn wir fanden mit Gabi und Benedikt P. ganz schnell eine hundeerfahrene Pflegefamilie. Mit viel Einfühlungsvermögen und Geduld gewann sie Bäris Vertrauen, und schnell war klar: Der aufgeweckte und lernwillige Junge darf für immer hier bleiben. Heute heisst Bäri Lärry und geniesst mit seinen Menschen die Berge und den Schnee. Lärry übt fleissig, besucht die Hundeschule und hat gar gelernt, Wägeli zu ziehen!

Kaya

Die temperamentvolle und verspielte „Schosshündin“ Kayan fand im Dezember ihr Zuhause bei Tatjana L. am schönen Bodensee. Die stets gut gelaunte Kaya hat den Umzug sehr gut gemeistert, fühlt sich als Einzelprinzessin wohl und geniesst jede Aufmerksamkeit. Frau L. ist begeistert von ihrem Wesen und ihrer lebensfrohen Einstellung; Kaya ist lernfreudig und an allem interessiert. Ihr Jagdtrieb ist recht ausgeprägt, deshalb wird das Abrufen an der Langleine geübt. Wir wünschen alles Gute und viel Freude zusammen im bunten Leben.

Tiago

Tiago, ein acht Monate alter Jüngling, wurde uns anvertraut, weil die junge Familie mit seinem Temperament heillos überfordert war. Nach zwei Wochen im Pflegekörbchen durfte Tiago schon zu seiner neuen, hundeerfahrenen Familie ziehen. Seine ungestüme Art, sein Hochspringen und in die Arme Beissen stellte auch diese Familie auf eine harte Probe. Dank intensiver Betreuung durch zwei Hundeschulleiter lernten alle Familienmitglieder, immer besser mit Tiagos überschäumendem Verhalten umzugehen. Sie zeigten ihm, dass er liebevolle Zuwendung bekommt, wenn er mit allen Vieren auf dem Boden bleibt. Dank Suchspielen im grossen Garten, gemütlichen Schnüffelspaziergängen im Wald und vielen Streicheleinheiten wird aus dem jungen Wilden langsam ein zufriedener Familienbegleiter. Noch gibt es für beide Seiten viel zu lernen, doch Erfolge sind sichtbar und das motiviert, intensiv dran zu bleiben. Wir wünschen der Familie viel Freude und Geduld mit ihrem lebensfrohen Tiago.

Soffi

Wir fragten uns, welcher Bewerber wohl das grosse Los ziehen wird und der erst neun Monate jungen Notfallhündin Soffi ein neues Zuhause bieten darf. Mit Ricarda R. haben wir genau die richtige Glückspilzfamilie für die temperamentvolle Soffi gefunden. Die beiden sind bereits in den ersten beiden Monaten ein richtig tolles Team geworden, das gemeinsam das Leben geniesst. Es wird durch Wiesen gerannt, geschnüffelt, gekuschelt und ausgiebig mit den neuen Hundefreunden gespielt. Selbstverständlich kommt auch die Erziehung nicht zu kurz. Sie besuchen eine Junghundegruppe, wo sich Soffi als „Streberin mit Flausen im Kopf“ zeigt. Wir wünschen den beiden ganz viele glückliche gemeinsame Jahre mit spannenden Abenteuern genauso wie mit gemütlichen Stunden zuhause.

Xandro

Wir hofften, auch für unser 'Sorgenkind' Xandro die Menschen zu finden, die genau richtig sind. Nun, wir haben sie gefunden – oder genauer: Xandro selbst hat sie gefunden! Er hat sich nämlich im Lauf des Jahres, das er mittlerweile in seiner Pflegefamilie im Bernerhof verbracht hat, still und leise in deren Herzen eingeschlichen. Als dann die Pflegeeltern von einem wohlverdienten Urlaub zurückkehrten, freute sich Xandro unbändig und machte deutlich: ihr seid meine Familie! Er geht mittlerweile ganz selbstverständlich im Haus von Margrit und Rainer G. ein und aus, verträgt sich prima mit den anderen Hunden der Familie und schaut sich besonders gerne Dokumentarfilme am Fernsehen an. Ende gut, alles gut für den lieben Xandro!

Sando

Der sechsjährige Neufundländer-Berner-Sennenhund-Mischling kam mit körperlichen Baustellen zu BSiN. Deshalb freuten wir uns enorm, als wir für ihn eine besonders tierliebende Familie gefunden haben, die ihn mit offenem Herzen bei sich willkommen geheissen hat. Ein Sechser im Lotto für Sando, der nun glücklich mit seinem Bernerkumpel Sämi im Zürcher Unterland bei Brigitta H. und Familie lebt. Er fasste schnell mehr Selbstvertrauen und genoss die täglichen Spaziergänge; sein etwas wackliger Gang wird immer sicherer. Schwimmen ist für den Neufi-Mix natürlich besonders toll, und die beiden Hunde schreiten manchmal wie zwei schwarze Nilpferde durchs Wasser! Sando ist voller Lebensfreude, neugierig und lieb. Er frisst fürs Leben gern, was schon zu dramatischen Situationen führte: Vor kurzem erlitt Sando wegen übermässigem Grasfressen einen Darmverschluss! Zum Glück reagierte die Familie schnell. Sando wurde notfallmässig operiert und genas. Wir wünschen dem Wasserbärchen gute Besserung und hoffen, dass er noch eine lange glückliche Zeit in seiner lieben Familie geniessen kann.

Benji

Weil eine Tierklinik nicht zur Euthanasie bereit war, wurde dringend eine Lösung gesucht für Benji, den viereinhalb-jäh-rigen Berner Sennenhund, und seinen Pfotenkumpel Sando, den sechsjährigen Neufundländer-Berner-Mischling. BSiN setzte alle Hebel in Bewegung, und schon einen Tag später (!) war das liebenswerte Pärchen bei BSiN in Sicherheit. Für den hübschen und verschmusten Benji konnte sehr schnell bei Ruth G. eine liebe Familie gefunden werden. Benji heisst nun Beni, hat sich schnell eingelebt, zeigt sich als immer freundlicher, lebensfroher Geselle und fühlt sich schon richtig zu Hause angekommen. Nur eine Wucherung an der Pfote, die entfernt werden musste, und ein Problem mit den Ohren trübten anfänglich das Glück ein wenig. Doch das ist Vergangenheit. Beni kann nun die Spaziergänge richtig geniessen und hat bereits das Apportieren gelernt. Wir freuen uns sehr und wünschen Beni und seiner Familie alles erdenklich Gute.

Maylo

Der zweijährige Berner Sennenhund Maylo wurde uns schweren Herzens anvertraut.  Kurzfristig konnten wir für Maylo eine liebe Pflegestelle finden. Es zeigte sich jedoch, dass deren Kinder noch etwas zu jung sind für den kräftigen Maylo. Deshalb freuten wir uns riesig, als sich die 1. Vorsitzende unseres Vereins in Deutschland um Maylo bewarb und schon bald den langen Weg in die Schweiz unternahm. Maylo verstand sich auf Anhieb prächtig mit Aysha, der zierlichen Berner Sennenhündin der Familie. Heute lebt Maylo glücklich in Norddeutschland. Er besucht mit Freude die Hundeschule und ist dort stets hoch konzentriert und sehr ausdauernd, reagiert zuverlässig auf Clicker– und Futterbeuteltraining. Doch genauso freut er sich, wenn er mit seiner vierbeinigen Freundin Aysha ausgelassen herumtoben darf.

2017

Aron

Aron ist ein richtiger Glückspilz geworden. Bei jedem Wetter draussen in der Natur erlebnisreiche Spaziergänge unternehmen, seine Familie bei ihrem Hobby, dem Geocaching, begleiten und zwischendurch immer wieder mal eine Knuddelpause einlegen: Genau so sieht das neue Leben von Aron bei Arlette K. und Familie aus. An lockerer Leine laufen wird fleissig geübt und die Hundeschule besucht. Auch wenn das Leine-Laufen noch nicht zu seiner „Paradedisziplin“ geworden ist, zeigen sich bereits erste Fortschritte. Dem Herzensbrecher und seiner Familie wünschen wir ganz viele glückliche Jahre zusammen.

Banjo

Banjo ist ein junger Bernersennenhund-Mischling, fröhlich, ungestüm und einfach nur lieb. Nachdem er einige Zeit im Bernerhof leben durfte, ist er zu seiner neuen Familie gezogen. Dort freuten sich alle, als nach dem Tod der geliebten Hündin wieder ein Berner Sennenhund einzog. Banjo sorgt mit seinem jugendlichen Übermut für viel Freude, und dass er noch wenig Erziehung genossen hat, wird mit einem Lächeln, Geduld und Übung quittiert.

Arro

Für den vierjährigen Grossen Schweizer Sennenhund Arro suchten wir eine standfeste Familie, die Freude hat am Leben mit einem treuen, loyalen Hund an ihrer Seite. Heute lebt Arro glücklich und zufrieden auf einem stattlichen Anwesen samt Pferdehof. Natürlich darf sich Arro auch drinnen bei seinen Menschen aufhalten. Er hat schnell entdeckt, dass er dank seinen langen, eleganten Läufen auf einer günstigen Höhe ist, um sich am Kuchen zu bedienen ... Wir wünschen Arro und seiner Familie alles erdenklich Gute.

Jessi

„Diesen Sommer durfte ich die junge Turbo-Jessi bei uns aufnehmen. Ihr neues Zuhause hat sie vorsichtig erkundet, zuerst das Innere, dann den Garten und die Umgebung. Spazieren ging es damals nur an der Leine. Nach und nach hat sie dann das Zutrauen aufgebaut und Sicherheit im Alltag gewonnen. Auch gegenüber anderen Hunden und Menschen wurde sie immer zutraulicher, liess sich dann sogar auch kraulen. Heute fordert sie die Zärtlichkeiten fast überall ein, auch an meinem Arbeitsplatz. Hier wandert sie von Büro zu Büro, begrüsst alle mehrmals am Tag und hofft auf Leckerli. Jeder hat inzwischen solche besorgt! Nun braucht sie im Ausgang nur noch selten die Leine, sogar auf dem Trottoir läuft sie ruhig und diszipliniert. Sie ist sehr gelehrig, nimmt mit Unterstützung von Leckerlis alles schnell an. Sie ist gegenüber ihrem engsten Umfeld äusserst anhänglich.  Keine Sekunde lässt sie uns aus den Augen, ist immer aufmerksam und sofort startklar. Die Küche ist ihr liebster Aufenthaltsraum, es scheint manchmal, sie besteht nur aus Riechorgan und Magen. Kaum hört sie ein Rascheln, fängt auch schon ihr Maul an zu tropfen. Inzwischen ist sie schon ein paar Monate bei uns! Jessi ist immer noch ein Turbo, aber im Alltag auch sehr selbstsicher geworden. Die häufigen Autofahrten meistert sie problemlos, auch längere Fahrten zu unserem Ferienhaus an der Ligurischen Küste. Auch hier fühlt sie sich definitiv zu Hause, sie liebt die langen Spaziergänge durch die Olivenhaine und am Meer. So hat sie auch angefangen, ihre Umgebung zu verteidigen. Keine Bewegung entgeht ihr, doch begrüsst sie alle Besucher freundlich. Dies gibt uns auch ein Gefühl der Sicherheit. Jessi ist sehr fröhlich und verspielt, holt immer noch ihre Kindheit nach. Nur schon jeden Morgen die Begrüssungszeremonie, ein wahrer Freudentanz, den sie aufführt. Äusserst neugierig entdeckt sie laufend die Umwelt, sei dies auch nur das Wasser in den umliegenden Bachläufen als Trinkgefäss. Aus unserem Alltag ist sie nicht mehr wegzudenken! Sie ist ein wichtiger und lieber Teil unserer Familie.“ Michael S.

Leilla

BSiN durfte dabei helfen, für die bildschöne fünfjährige Leilla ein neues Zuhause zu suchen. Bei ihrer Pflegemama lebte sich Leilla dank ihrem sozialen, lustigen und liebevollen Wesen schnell ein. Im lebhaften Umfeld eines Bauernhofs lernte sie viel und genoss ein kunterbuntes Leben mit neuen Eindrücken. Leilla hat bereits ihre neue Familie gefunden und lebt künftig Seite an Seite mit dem Berner Rüden Murphy im schönen Zürcher Oberland. Wir wünschen Leilla und ihrer neuen Familie noch viele glückliche gemeinsame Jahre. 

Laika

Als Ersthundebesitzer mit Kleinkind kann man mit einem jungen Berner Sennenhund sehr schnell einmal überfordert sein. Diese Erfahrung musste leider auch Laikas Familie machen. Sie meldete sich schweren Herzens bei BSiN, und wir durften für die einjährige Laika eine neue Familie suchen. So hüpfte Laika erst einmal ins Pflegekörbchen von Vreni W. und ihrer Familie. Dort fühlte sich Laika gleich sehr wohl, und für ihre Pflegefamilie war es nicht leicht, Laika weiter ziehen zu lassen. Doch die Gewissheit, dass sie bei Fredy L. in ganz liebevolle Hände kommt, erleichterte den Abschied. Die Herzen ihrer neuen Familie hat Laika im Eilzugstempo erobert und sich auch auf Anhieb mit der Berner Sennenhündin der Familie verstanden. Von Teddy, der souveränen Ersthündin, kann Laika nun ganz viel abschauen und lernen. Wir freuen uns sehr für Laika und wünschen ihr bei Fredy L. im Wallis eine schöne und lange gemeinsame Zeit. 

Basca

Mit ihren bald 12 Jahren hat Basca andere Bedürfnisse als ihr langjähriger Pfotenfreund Xandro, weshalb wir eine separate Vermittlung bevorzugten. Nun lebt Basca glücklich an der Seite der zehnjährigen Feli, mit der sie sich sehr gut verträgt. Sie geniesst die kürzeren, sehr langsamen, dafür schnüffelintensiven Spaziergänge. Basca mag die Ruhe, das Schmusen und Kuscheln, schläft viel und liebt es, in der Nähe ihrer Menschen zu sein. Sie ist auch sehr mitteilungsbedürftig: mit Bellen erzählt sie ganze Geschichten, sagt ihre Meinung oder äussert ihre Wünsche. Um ihre Hinterbeine zu kräftigen und die Muskulatur und Nervenbahnen aktiv zu halten, darf Basca regelmässige Stabilitätsübungen absolvieren. Sie macht begeistert mit, vor allem, wenn es zwischendurch tolle und schmackhafte Belohnungen gibt! Wir hoffen von Herzen, dass Basca noch eine lange gesunde und fröhliche Zeit in ihrem Seniorenkörbchen geniessen kann.

Rosa

Rosa ist eine fünfjährige Berner Sennenhündin, wie sie im Buche steht, verschmust, gemütlich und wunderschön. Aus familiären Gründen bat ihre Familie BSiN schweren Herzens, für Rosa ein neues Zuhause zu finden. So schnell, wie Rosa in das liebevolle Pflegekörbchen von Hanspeter J. huschte, war die Pflegezeit auch schon wieder vorbei und die passende Familie gefunden. Ausgiebige Kuschelstunden, gemeinsame Spaziergänge, Ausflüge mit dem Auto, dem Trämli, ja sogar mit der Gondelbahn geniesst Rosa zusammen mit ihrer neuen Familie sehr. Einen vierbeinigen Spielkameraden in der Nachbarschaft hat sie auch schon gefunden. Wir freuen uns sehr und wünschen Rosa und ihrer neuen Familie Nicole L. und Michael W. ganz viele glückliche Jahre zusammen.

Timi

Dieser Hilferuf schreckte uns gehörig auf: Ein Tierarzt im Kanton Bern meldete einen acht Monate jungen, von Geburt an blinden Berner Sennenhund, der wegen familiärer Überforderung bei ihm abgegeben worden war, um ihn zu euthanasieren! Wir setzen sofort alle Hebel in Bewegung und fanden gleichentags (!) eine Pflegefamilie, die spontan Ja sagte zu diesem etwas besonderen Schützling. Gesagt, getan, Pflegemama Erika H. räumte im Haus noch rasch Dinge beiseite, damit Timi sich nicht wehtun konnte. Dann holte sie ihn beim Tierarzt ab, dem er sein Leben verdankt. Es ist nicht ganz einfach, einen blinden Hund zu betreuen, doch mit Unterstützung von BSiN fanden Erika, ihre Familie und Timi rasch zueinander. Mit Engelsgeduld zeigte Erika Timi, wo es langgeht. Die ersten Wochen waren ziemlich aufregend, viele "alltägliche" Dinge waren erst eine Herausforderung. Doch gemeinsam meisterten Erika und Timi alle Hürden und wuchsen zu einem eingeschworenen Team zusammen. Schon bald stand fest, dass der sehbehinderte Bub sein Zuhause gefunden hat und nun sein Leben glücklich und unbeschwert mit seiner Erika im Berner Oberland verbringen darf.

Camina

Auch Camina wurde uns aus familiären Gründen anvertraut. Es fällt den meisten Menschen sehr schwer, ihre Hunde abzugeben, und wir sind froh, wenn wir in solch schwierigen Situationen helfen dürfen. Auch für die Besitzer der sechsjährigen Camina war der Abschied schmerzlich, doch fanden wir rasch eine Pflegefamilie im Toggenburg. Dort fühlte sie sich auf Anhieb sehr wohl – kein Wunder in solch traumhaft schöner Landschaft und mit sehr hundeerfahrenen, geduldigen Menschen! Rasch wurde auch klar, dass Camina nicht mehr umziehen würde, weil ihre Pflegeeltern sie so lieb gewonnen hatten. Mittlerweile ist sie schon eine richtige kleine Berglerin geworden!

Zara

Die Tür geht auf, und Zara wartet geduldig auf das Kommando zum Kommen, wie sie es gelernt hat. Vorbei sind die Tage, als sie herausstürmte, sobald die Tür geöffnet wurde. Sie und ihre Familie geniessen die täglichen gemeinsamen Spaziergänge sehr. Sie kann es jeweils kaum erwarten, zwischendurch ihrem geliebten Ball hinterher zu jagen und zu apportieren. Das Ziehen an der Leine gehört dank ein paar Tipps der Hundeschule und regelmässigem Training schon fast gänzlich der Vergangenheit an.  Die Katzen gehören immer noch nicht zu Zaras Freunden, aber damit kann umgegangen werden, und es wird nicht als Problem angesehen. So ist die nun ausgelastete Powerhündin eine grosse Bereicherung für ihre Familie, die sie ganz fest in ihr Herz geschlossen hat und um nichts in der Welt mehr hergeben würde.

2016

Oskar

Im letzten Magazin (Nr. 26) berichteten wir vom stattlichen sechsjährigen Oskar, der aus familiären Gründen ein neues Zuhause suchte. Er bezauberte seine Bewerber bereits beim Kennenlernbesuch und durfte bald danach mit ihnen nach Deutschland ziehen. Er heisst heute Eddie und hat sich bestens eingelebt. Seiner glücklichen Familie S. kommt es vor, als ob er schon immer bei ihnen gewesen wäre. Eddie sei ein sehr braver, manchmal etwas ungestümer Familienhund, den auch die ganze Nachbarschaft ins Herz geschlossen habe. Wir wünschen dem hübschen Jungen und seiner lieben Familie weiterhin alles Gute und viele fröhliche gemeinsame Jahre.

Lars

„Er ist ein richtig toller Hund, wir lieben ihn heiss“, so schwärmt die Glückspilzfamilie von ihrem Lars. Im letzten Magazin war der Hofhund Lars noch ein Notfall. Heute geniesst er mit grosser Selbstverständlichkeit die Vorzüge eines Familienlebens. Nach seiner Übernahme durch BSiN durfte er zuerst bei Margrit G. im Bernerhof ins Pflegekörbchen hüpfen. Für Lars war es der perfekte Ort, um sich langsam an ein Leben im Haus zu gewöhnen und stubenrein zu werden. Und schon bald hat Lars mit seinem Charme die Aufmerksamkeit einer lieben Familie auf sich gezogen. Es war gegenseitige Liebe auf den ersten Blick. In der Zwischenzeit hat er sich gut eingelebt und versteht sich sehr gut mit den Kindern; nur die Katzen sind noch keine dicken Freunde geworden, aber was nicht ist, kann ja noch werden. Jagen ist seine grosse Leidenschaft, und leider jagt er auch Velos. An diesem Problem wird mit einer Hundetrainerin gearbeitet. Und was er gar nicht mag ist Wasser, da schaut er lieber gar nicht erst hin.Wir wünschen Lars und seiner Familie noch ganz viele aufregende, spannende, lustige, aber auch ruhige und gemütliche gemeinsame Momente.

Gissmo

Im letzten Magazin (Nr. 24) berichteten wir von Gissmo unter dem Titel "Gissmo − eine ängstliche Seele kommt zu BSiN". Dank Beatrice W., einer sehr erfahrenen Hundehalterin, dürfen wir uns in diesem Magazin bereits an folgender Erfolgsgeschichte erfreuen: "Nun ist Gissmo fast vier Monate bei uns. Es ist erstaunlich, wie viele Erfolge wir mit Gissmo bereits hatten. Wir haben vor zwei Wochen den Sachkundenachweis-Kurs in Einzelstunden erfolgreich abgeschlossen. So konnten wir spezifisch auf unsere Bedürfnisse eingehen, z.B. Personenbegegnungen, Hundebegegnungen und aussergewöhnliche Objekte, welche Gissmo verunsicherten. Mit dem Abrufen haben wir fast keine Probleme gehabt. Letzten Montag waren wir zum ersten Mal in einer Plausch-Hundegruppe. Es hat uns grossen Spass bereitet. Diese Gruppe werden wir weiterhin besuchen. Die Leinenführigkeit und der Grundgehorsam haben nach kurzer Zeit geklappt, aber wir arbeiten natürlich jeden Tag daran, damit es verinnerlicht wird. Die Bindung zu mir und zu meinem Mann war von der ersten Sekunde an sehr stark. Uns war es von Anfang an wichtig, dass Gissmo mit unseren Katzen, unserem Grosskind und mit der ganzen Familie harmoniert. Gissmo hat alle Herzen im Nu erobert. Gissmos Charakter können wir wie folgt beschreiben: sehr verschmust und lernfreudig,  lauffreudig, kein Jäger, unsicher bei fremden Personen, sehr sozial zu Artgenossen, teilweise unsicher bei unbekannten Situationen.

Jayjay

Der siebenjährige Bernermix Jayjay ist ein „Scheidungsopfer“ und lebte während einiger Zeit in einem Tier-Ferienheim. Dank der guten Zusammenarbeit mit dem Tierschutzbund Basel Regional wurden wir auf Jayjay aufmerksam, der trotz bestmöglicher Pflege unglücklich war ohne Familienanschluss. So zog Jayjay erst in eine BSiN-Pflegefamilie und fand schon bald darauf seine neue Familie bei Frau G. in der  schönen Zentralschweiz. Jayjay hätte es nicht besser treffen können: Der anhängliche, liebe, aktive und mit Artgenossen sehr verträgliche Junge findet hier genau das Umfeld, das ihm zusagt.  Jayjay wird mental und körperlich ausgelastet, lernt täglich viel dazu und geniesst  die tollen Spaziergänge und die gemeinsamen Stunden in der Hundeschule. Auch für die Streicheleinheiten bleibt noch genügend Zeit übrig. Wir wünschen Jayjay und seinem neuen Frauchen noch viele gemeinsame Unternehmungen.

Tess

Erinnern Sie sich an das freundliche Dickerchen Tess, das im Frühling in unsere Bernerhof-Pflegefamilie zog, nachdem die Hündin vor einem Geschäft "vergessen" wurde? Nun, Tess hat eine atemberaubende Karriere gemacht: Erst einmal verwandelte sie sich von einem unförmigen Hund mit stumpfem Fell in ein schlankes Mädchen mit glänzenden Augen, und dann gelang ihr ein Coup der besonderen Art: Sie entschloss sich kurzerhand, für immer im Bernerhof zu bleiben und dort als ungekrönte Königin zum Rechten zu schauen. Wir freuen uns riesig für Tess und wünschen diesem Bündel Frohsinn und der Bernerhof-Familie noch viele glückliche gemeinsame Jahre!

Hessy

Hessy, eine äusserst liebenswerte achtjährige Berner Sennenhündin, war das Ein und Alles ihres Herrchens in Belgien, auch wenn ihre Betreuung nicht optimal war: Aus Geldmangel wurde sie  vorwiegend mit Teigwaren ernährt, und der Tierarzt wurde nur im Notfall besucht. Doch das traute Zusammenleben nahm ein jähes Ende: Hessys einzige Bezugsperson starb überraschend. Die Polizei wollte die gesundheitlich und psychisch angeschlagene  Hündin konfiszieren und ins Tierheim bringen. Ältere Hunde haben in den überfüllten belgischen Tierheimen leider kaum Chancen auf eine Vermittlung und werden bei Platzmangel schnell euthanasiert. Dank belgischen Tierschützern, die sich sofort einschalteten, blieb Hessy dieses Schicksal erspart. BSiN wurde um Hilfe angefragt, und wir zögerten nicht. Gerne durfte Hessy in Obhut kommen; eine Pflegefamilie in der Schweiz war gefunden. Doch schnell wurde klar, dass Hessys verletzliche Seele keinen weiteren Umzug oder eine Weitervermittlung verkraften würde. Sie klammerte sich verzweifelt an den Herrn, der sich ihr zuerst angenommen hatte und sie nur vorübergehend aufnehmen wollte. Zwar war die Liebe gegenseitig, doch kam eine Adoption aus Kostengründen nicht infrage. Was tun? Das Wohl unserer Schützlinge steht bei BSiN an erster Stelle. Der BSiN-Vorstand beschloss daher spontan, Hessy bei ihrem Retter zu lassen und diesen zu unterstützen, indem wir für Hessy lebenslänglich die Tierarztkosten übernehmen. Hessy kann dank unseren Spendern den Rest ihres Lebens in ihrer neuen belgischen Familie zusammen mit drei Hundefreunden verbringen.

Gatsby

Der quirlige, hübsche Junghund Gatsby hat den sprichwörtlichen Sechser im Lotto gefunden. Bei seiner neuen Familie hat Gatsby schon ganz viel gelernt. Nicht nur werden seine Manieren von Tag zu Tag besser, sondern er beherrscht mittlerweile diverse kleine Kunststücke, hebt locker die Pfote zum "Gimme Five" und hält seine Familie ordentlich auf Trab. Wir freuen uns riesig und wünschen ein langes und frohes gemeinsames Leben!

Nischka

Wie sieht der „typische“ Sennenhund in Not aus? Ab und zu entpuppt sich dieser als kleines Überraschungs-Päckli! Auf jeden Fall haben wir nicht gezögert, als die Notfallmeldung für eine elfjährige sensible und ängstliche Appenzeller-Mischlingshündin einging.  Wegen gravierenden familiären Problemen suchte man für sie ganz dringend ein neues Zuhause, ansonsten drohte schlimmstenfalls das Einschläfern.Wir setzten alle Hebel in Bewegung und schafften es: Dank unserem Bernerhof konnten wir die zierliche Hündin aufnehmen und Nischka ein liebevolles Pflegezuhause anbieten. Hier taute sie immer mehr auf, und bald hatte man eine fröhliche, muntere, manchmal sogar etwas freche „Stehohr-Maus“ vor sich. Sie bezauberte mit ihrer Art die Pflegeeltern und bald auch schon ihre zukünftige Besitzerin. Sie hat ihr Seniorenzuhause gefunden — und was für eines: hier ist Nischka ganz Prinzessin. Sie geniesst ihre Spaziergänge, die nachmittäglichen Spielstunden und vor allem die entspannenden Rückenmassagen. Morgens schläft sie gerne ein wenig länger, über nichts muss sie sich den Kopf zerbrechen, auch der Napf ist stets rechtzeitig gefüllt. Und an verregneten Tagen sorgt ihre Mama mit sanfter Motivation dafür, dass die kleine Prinzessin den Fuss vors Haus setzt.  Kurz: Nischka hat ihr liebevolles Zuhause für immer gefunden. Wir wünschen der Kleinen und ihrem Frauchen eine schöne und lange gemeinsame Zeit.   

2015

Carl

Carl verbrachte sein bisheriges Leben an der Kette neben einem Schweinestall in Ungarn. Carl hatte jedoch Glück; er  wurde von Tierschützern  aufgenommen und an BSiN übergeben. Der hübsche, rund vierjährige Bube fand ein Pflegekörbchen bei Angelika H. Er brachte ihr Rudel tüchtig ins Wirbeln und markierte hingebungsvoll alle Möbel … In der Zwischenzeit wurde Carl kastriert und lernte schon viel dazu. Und vor allem hatte er nochmals Glück und fand seine Familie und sein Körbchen bei Bianca Su.  am schönen Bodensee. Carl bekam den wunderschönen Namen Yaro und liebt es, mit seiner neuen Familie im Wald zu spazieren und stets etwas Neues zu entdecken. Yaro besucht die Hundeschule, wo er auch den Umgang mit anderen Hunden lernt. Wir freuen uns riesig für den grossen, schönen Jungen und seine Familie.

George

Der liebenswürdige achtjährige George durfte sein Pflegekörbchen bei Eske F. sowie ihrem zwei- und vierbeinigen Rudel beziehen. Rasch hat sich der grosse Schweizer Sennenhund  gut eingelebt, und auch das Zusammenleben mit den anderen Hunden und Katzen verlief harmonisch. George ist nun auch ein fester Teil ihres Lebens geworden und darf für immer bei Eske, Ursula und ihrem tierischen Rudel bleiben. Wir wünschen ihnen alles Gute für die Zukunft und noch viele schöne gemeinsame Unternehmungen.

Roco

Der zweijährige Roco zog vor Kurzem in eine liebevolle Pflegefamilie um; er wurde aus familiären Gründen in BSiN-Obhut gegeben. Er ist ein lieber, anhänglicher, treuer und erzogener Junghund, der auch durchaus temperamentvoll sein kann.  In der Pflegefamilie lebt er mit einer Hündin zusammen, mit ihr er sich prächtig versteht. Roco hat sich super eingelebt, er ist ein wirklicher Herzensbrecher, und so bat die Pflegefamilie BSiN schon sehr bald, Roco für immer behalten zu können. Natürlich waren wir gerne einverstanden, und nun darf er für immer in dieser lieben Familie bleiben. Er ist noch unkastriert und markierte anfänglich in der Wohnung an verschiedenen Orten, dieses Verhalten hat er aber nach einigen wenigen Tagen unterlassen, und so wurde das Zusammenleben noch schöner. Wir wünschen Roco und seiner Familie alles Gute für die Zukunft und freuen uns, dass er nun die Beschäftigung, Liebe und Zuwendung erhält, die einem Junghund entsprechen. 

Paco

Unsere Vizepräsidentin Claudia Graf führte den Notfall Paco in die Schweiz ein. Weil die Zollformalitäten viel länger dauerten als üblich, lud sie den munteren fünfjährigen Rüden ein, die Nacht in ihrem Zuhause zu verbringen. Aus der Nacht wurde … eine Woche, und spätestens dann war klar, dass Paco seine neue Familie gefunden hat. Der anhängliche Junge lebt nun zufrieden in seiner neuen Familie - dank eines unverhofften Boxenstopps!

Nook

Der grosse, schwarze  Bär Nook lebte fast neun Jahre lang bei seinem ehemaligen Besitzer. Leider musste dieser sich jedoch aus gesundheitlichen Gründen von Nook trennen. Er wurde BSiN anvertraut, und wir fanden bei den Neufundländer-Freunden Karl und Elisabeth J. ein wunderbares Pflegekörbchen. Nook verstand sich auf den ersten Hundeblick mit Karl und Elisabeth sowie seinem neuen Hundefreund Jonda. Auch mit den beiden Katzen verlief alles ganz harmonisch. Als Nook auch die Enkelkinder problemlos akzeptierte war klar: Nook darf hier für immer ein XXL-Körbchen beziehen. Er ist ein richtiges Kraftpaket und muss noch sehr viel lernen. Karl und Nook werden in Kürze die Hundeschule besuchen. Wir wünschen der ganzen Familie noch viele gemeinsame Stunden,sowie schöne Spaziergänge und viel Badespass an der Aare!

Benny

Der vierjährige Benny wurde bereits als Welpe an eine Kette gelegt. Tierfreunde nahmen sich seiner an, und so kam er auf einen schönen und  grossen Hof im Grossraum Basel, wo auch weitere Kleintiere zuhause sind. So sehr der Alltag auf einem Kinderfreizeit-Ponyhof für uns positiv mit Spiel und Freude verbunden ist, so sehr hatte Benny Mühe damit. Als scheuer und ängstlicher Rüde entspricht er nicht dem Bild des typischen duldsamen Berner Sennenhundes, wie man ihn auf einem Hof erwartet. Das tägliche Kommen und Gehen von grossen und kleinen Gästen war für Benny Stress pur.  Als unkastrierter Rüde musste er zudem zeitweise von der ebenfalls unkastrierten Hofhündin fern gehalten werden. Ende Dezember kam Benny schliesslich in BSiN-Obhut, damit wir für ihn ein passendes neues Zuhause bei einer angsthundeerfahrenen Familie suchen konnten. Seit Mitte Februar wohnt Benny nun bei einem verständnisvollen Paar. Er kann sich dort an einer souveränen Hündin orientieren und wird in Zusammenarbeit mit einer Hundetrainerin in Einzelstunden geduldig von seinen Ängsten befreit. Rückschritte im Verhalten gehören dazu, die Freude über die vielen Fortschritte von Benny stellt jedoch alles in den Schatten. Wir freuen uns sehr, dass sich auch für Bäris mit besonderen Bedürfnissen immer wieder geduldige Menschen finden lassen, um ihnen mit Geduld und Liebe, aber auch mit der nötigen Kontinuität und Konsequenz zu einem Neustart zu verhelfen.

Bella

Die Geschichte der neunjährigen Sennenhündin Bella machte uns betroffen: Erst verbrachte sie viele Jahre als Kettenhündin in einem Bauernhof, bis die Besitzerfamilie sich von ihr trennen wollte − vermutlich war sie ihnen zu alt geworden ... Bella fand eine neue Familie, doch sie geriet vom Regen in die Traufe, denn hier musste sie auf dem Balkon leben und wurde nur sehr unregelmässig gefüttert. Dabei wurde sie so dünn, dass sie mehrfach zwischen den Stäben des Balkongeländers steckenblieb, durch die sie sich zwängen wollte. Schliesslich wollte sie sich selber aus ihrem misslichen Schicksal befreien und …sprang kurzerhand über das Balkongeländer, das mehrere Meter hoch angebracht ist. Wie durch ein Wunder war sie nur leicht verletzt und wurde von der Feuerwehr ins lokale Tierheim gebracht. Dort durfte BSiN Bella übernehmen. Eine liebe Familie in der Ostschweiz bietet "Big Mama", wie ihr Kosenamen lautet, ein wunderbares Zuhause. Sie lernt täglich viel dazu, muss nicht mehr allein sein und erhält nun die Aufmerksamkeit und Nestwärme, die sie so verdient hat.

Chico

Wer Chico kennenlernt, kann diesen Hunde-Opi nur gern haben! Das hat uns motiviert, auch diesem Schäfer-Sennen-hund-Mischling zu helfen. Chicos Frauchen plante altershalber den Auszug aus dem langjährigen Zuhause, und das Basler Tierheim war so nett und bat sie, sich erst einmal an uns zu wenden. Chico durfte schliesslich das erst kürzlich frei gewordene Körbchen bei einer lieben BSiN-Familie beziehen, deren Herzen fest für ältere Hunde schlagen. Die lange Autofahrt in sein neues Zuhause schien Chico Spass zu machen, und auch in seine neue vierbeinige ‚Rentner-Gruppe‘ fügte er sich wohlig ein. Mit viel Lebensfreude hat Chico seine ersten Ferien am Meer verbracht und hat als Baderatte die schönen Hundestrände der Ostsee kennengelernt. Ob Zelt oder Zimmer, Sand– oder Naturstrand oder gar eine Nachtwanderung, Chico ist für jedes Abenteuer zu haben!

Narou

Narou ist einer der hübschesten und liebsten Hunde, die BSiN je anvertraut wurden. Entsprechend viele Anfragen erhielten wir für den dreijährigen Jungen. Er hatte sich in seiner Familie nach der Geburt eines Babys zunehmend eifersüchtig gezeigt. Narou ist am glücklichsten, wenn er seine Menschen ganz für sich hat. Verena M. musste vor kurzem von ihrem geliebten BSiN-Hund Timo Abschied nehmen. Die beiden lernten sich kennen, und nun hat Narou im Kanton Aargau seine neue Familie gefunden. Narou lässt Verena M. nicht aus den Augen  und weckt sie jeweils bereits  am frühen Morgen, denn schliesslich ist dann die beste Zeit, um etwas zu unternehmen! Beide sind zu einem tollen Team zusammengewachsen und geniessen die ausgiebigen  Spaziergänge im Wald. Frau M. arbeitet viel mit Narou, auch damit er seine latent vorhanden Eifersucht besser meistern kann. Narou ist sehr lernwillig und geniesst die neuen Herausforderungen. Wir wünschen beiden noch viel Spass und eine tolle Zeit.

Ferry

Die beiden Rüden könnten nicht unterschiedlicher sein, auch wenn sie beide besonders schöne Vertreter ihrer Rasse sind: Während Malcolm ein grosser, sensibler und ruhiger Rüde ist, zählt Ferry eher zur Kategorie Sportmodell. Beide Buben fanden eine neue Familie, die ihren Bedürfnissen entspricht: Während Malcolm bei einem älteren, hundeerfahrenen und lieben Ehepaar wohnen darf, sorgt Ferry mit seiner quicklebendigen Art für Action in seiner sportlichen Familie.

Malcolm

Die beiden Rüden könnten nicht unterschiedlicher sein, auch wenn sie beide besonders schöne Vertreter ihrer Rasse sind: Während Malcolm ein grosser, sensibler und ruhiger Rüde ist, zählt Ferry eher zur Kategorie Sportmodell. Beide Buben fanden eine neue Familie, die ihren Bedürfnissen entspricht: Während Malcolm bei einem älteren, hundeerfahrenen und lieben Ehepaar wohnen darf, sorgt Ferry mit seiner quicklebendigen Art für Action in seiner sportlichen Familie.

Samos

Samos ist ein ganz besonderer Hund. Der fünfjährige Grosse Schweizer Sennenhund-Mix kam mit gravierenden Gesundheitsproblemen zu BSiN. Er litt an Herzwürmern, einer potenziell lebensbedrohlichen Erkrankung. Dank der fachlichen Unterstützung einer Reihe von Tierärzten und vor allem der liebevollen und aufmerksamen Betreuung durch seine Pflegefamilie wurde Samos gesund und fröhlich. Mittlerweile hat auch Samos seine eigene Familie gefunden! An der Seite seines Herrchens verbringt er heute ein aktives, abwechslungsreiches Leben und hat sogar schon sein Talent als Therapiehund unter Beweis gestellt!

2014

Django

Der bald sechsjährige Django wurde BSiN aus familiären Gründen anvertraut. Er litt  darunter, dass er oft allein bleiben musste, und es gab auch vermehrt Probleme bei Begegnungen mit anderen Hunden oder mit kleinen Kindern. Der Berner Junge lebte einige Monate in einer Pflegefamilie, bis er bei Christel F. in der schönen Zentralschweiz sein Traumzuhause fand. Es war Liebe auf den ersten Blick. Schon beim ersten Besuch wurde klar: "Wir haben uns gefunden!" Django geniesst es sehr, dass sein neues Domizil auf fast schon voralpiner Höhe liegt. Denn hier kann er so richtig in seinem Lieblingselement schwelgen: Der stattliche Hund hüpft wie ein Welpe im Schnee herum, lässt sich den Hügel hinunterrollen, führt sein Spielzeug spazieren und baut sich Nester in der weissen Pracht. Wie schön auch, dass er nun Einzelprinz in seiner Familie ist und niemand ihm seinen Platz streitig macht. Fast nie muss er alleine bleiben, er darf überallhin mitkommen und zeigt sich sehr souverän, egal in welcher Situation. Er wird als wunderbarer und treuer Begleiter geschildert. Django wird auch von den Nachbarn im Quartier sehr bewundert und bekommt nun die Aufmerksamkeit und Liebe, von der er so geträumt hatte. Ein rundum schönes Happy End für dieses besondere Sensibelchen

Theo

Der dreijährige Theo lebte seit Welpenalter auf einem Hof mit Gästezimmern. Während der Ferienzeit herrscht hier viel Betrieb mit grossen und kleinen Feriengästen. Theo zeigte jedoch, dass er mit dem Trubel nicht zurecht kommt. Schnell konnten wir für ihn ein Pflegekörbchen im schönen Emmental finden. Theo verstand sich gut mit den anderen Hunden der Familie, und für Petra K. stand bald fest: diesen Prachtskerl behalten wir! So stand einem Happy-End nichts mehr im Weg. Theo wird von seiner neuen Familie nun liebevoll Teddy genannt. Zusammen unternehmen sie viele Spaziergänge und erlernen gemeinsam das ABC der Hundeerziehung. Teddy hat sich zu einem absoluten Energiebündel entwickelt, schwimmt weiterhin fürs Leben gern und geniesst die Ruhe, Geborgenheit und Liebe, die er von seiner neuen Familie erfährt.

Nolica

Nolica hatte keinen guten Start in ihrem Leben. Die zweijährige, zierliche Berner Sennenhündin wird im Sommer 2013 für einen Herrn gekauft, um diesem Gesellschaft zu leisten. Durch seine gesundheitlichen Einschränkungen kann er Nolica jedoch nicht die Beschäftigung und Begleitung bieten, die sie als Junghund nötig und verdient hat. Die Familie ist überfordert und stellt auf einer grossen Online-Plattform zwischen Autos, Antiquitäten, Kühlschränken und ausgedientem Kinderspielzeug ein Klein-inserat ein. Dank aufmerksamen Tierschützern wird der Hilferuf entdeckt, und BSiN bietet unverzüglich die Übernahme an. Die lange Fahrkette Mitte April zur Pflegestelle bewältigt Nolica problemlos, gehört Autofahren doch offensichtlich zu ihren Leidenschaften. Nolica ist eine unerzogene, auch ängstliche und unsichere Hündin, wenig sozialisiert und ungestüm. Ihr anhängliches, liebesbedürftiges Wesen, gepaart mit den überraschenden Momenten, wo sie ihr jugendlicher Schalk juckt, gehen jedoch sofort ans Herz. So erstaunt es uns auch nicht, dass sich die Baselbieter Pflegestelle selber für Nolica bewirbt. Als 'Molly' startet die hübsche Junghündin nun in ein erfülltes Hundeleben und wird zusammen mit ihrem neuen Hundebruder 'Pino' noch so manches Erlebnis teilen können.

Lajara

Auch Lajara hat das grosse Los gezogen. Die fröhliche alte Dame ist zu Bäri und seiner Familie gezogen. Sie erinnern sich sicher an Bäri, der dank seiner feinen Nase und guten Kondition erfolgreich als Mantrailing-Spezialist tätig ist. Die ruhige, manchmal etwas eigensinnige Lajara und der quirlige Bäri vertragen sich prächtig und ergänzen sich aufs Schönste. Lajara freut sich jetzt schon darauf, im November an ihrem 10. Geburtstag einen noch viel imposanteren Würstchenkuchen zu erhalten!

Babar

Erinnern Sie sich an Babar, den neunjährigen Berner Rüden, der ins Engadin gezogen war? Leider konnte er dort nicht bleiben und fand bei Tierfreunden in Ramosch ein neues temporäres Zuhause. Anfang Oktober hatte Babar dann endlich seine neue Familie gefunden! Er lebte in einem Rudel mit drei anderen Hunden und genoss es sichtlich, seinen Menschen ganz nahe zu sein. Babar lächelte ständig und war ein fröhlicher, aufgeweckter Hund. Leider währte sein Glück nur gerade sechs Wochen: Schon bald begann Babar zu hinken, und eine Untersuchung ergab, dass er unter einem schnell wachsenden Knochentumor, einem Osteosarkom, litt. Schweren Herzens begleitete ihn die Familie auf seinem letzten Weg. Du hattest es nicht immer leicht, lieber Babar, aber du durftest behütet und umsorgt von uns gehen. In unseren Herzen wirst du einen besonderen Platz behalten!

Inken

Inken wurde Ende Mai aus familiären Gründen schweren Herzens an BSiN abgegeben. Trotz ihres Alters von neun Jahren fand die hübsche Hundedame in Kürze ein neues Zuhause bei Josef K. in der schönen Innerschweiz. Dieser sah ein Bild von Inken, und für ihn war sofort klar, dass er ihr ein neues Körbchen geben möchte. Es war Liebe auf den ersten Blick. Inken bekam nicht nur ein tolles, neues Plätzchen, sondern gleich einen neuen Namen. Sie wird jetzt liebevoll Meitä genannt. Meitä hat sich sehr rasch in der neuen Familie eingelebt,  und gemeinsam geniessen sie jeden Tag die gemütlichen Spaziergänge und das Spielen im Garten.

Cindy

Die fröhliche und lebhafte Cindy wurde mehrheitlich im Garten gehalten. Sie langweilte sich und zeigte dies auch mit Bellen. Der Hundehalter konnte den Ansprüchen von Cindy nicht gerecht werden und gab sie im März schweren Herzens in die Obhut von BSiN. Das liebenswürdige Powerpaket hat unserer Pflegestelle alles abverlangt. Unausgelastet und unterfordert lässt Cindy ihre angestaute Energie raus und ist dabei kaum zu bändigen. Vom  gemeinhin bekannten Verhalten eines Berner Sennenhundes ist Cindy weit entfernt. Rennfreudig und wendig, intelligent und fordernd, nasengesteuert und wasserliebend … die Suche nach dem idealen neuen Zuhause, welches Cindy geistig und körperlich auslasten kann, wurde zu einer Herausforderung. Doch wir fanden die Nadel im Heuhaufen, und die Familie kam gerne aus Norddeutschland in die Schweiz, um Cindy kennenzulernen. Nun geniesst sie ihr neues Leben in Ostfriesland, tobt im Garten mit ihrer Berner Kollegin herum, buddelt leidenschaftlich gerne tiefe Löcher und hat natürlich auch die Badesaison rechtzeitig eröffnet.

Samir

Samir hat seine Familie in der Nähe von Zürich gefunden. Er hat sie ganz schnell um die Pfote gewickelt, und wir wünschen allen eine glückliche und lange gemeinsame Zeit. Samir ist kein ganz einfacher Hund; er neigt dazu, die Führung in der Familie zu übernehmen. Deshalb ist hier geduldige und konsequente Erziehungsarbeit gefragt, neben einer grossen Dosis Liebe und Zuneigung natürlich.

Murphy

Murphy verlor bereits im jungen Alter von neun Monaten aus familiären Gründen sein Zuhause. Der hübsche Junge konnte unverzüglich ein Pflegekörbchen bei Nathalie K. und ihrer Familie in der Ostschweiz beziehen. Der aufgeweckte und unkomplizierte  Bernerbube verstand sich sehr gut mit Saphira, der Hündin seiner Pflegefamilie, und wickelte alle rasch um seine Pfoten. Wer könnte seinem treuen Blick auch wiederstehen? Familie K. schloss Murphy sofort in ihr Herz. Sehr schnell kam sie zum Entschluss, dass Murphy für immer bei ihr bleiben darf. Murphy kann sich nun gemeinsam mit seiner neuen Familie und seiner vierbeinigen Freundin Saphira auf ein glückliches und unkompliziertes Hundeleben freuen, in dem es noch sehr viel zu lernen und zu erkunden gibt.

2013

Colma

Die 10-jährige Mischlingsdame Colma musste viel allein sein. Sie wurde in Folge eines Umzugs und schweren Herzens von ihrer Familie in BSiN-Obhut gegeben. Colma verbrachte eine abwechslungsreiche Zeit bei ihrer Pflegefamilie im Jura.. Für die noch aktive Colma ist das Glück nun perfekt, denn sie hat ihr endgültiges Körbchen bei Eva U. am schönen Zugersee gefunden. Eva U. musste sich im Oktober 2013 leider von ihrer Hündin Bärry im hohen Alter von 13 Jahren trennen. Jetzt geniessen Eva U. und Colma gemeinsam die schöne Zeit am Zugersee und freuen sich auf viele gemeinsame Spaziergänge.

Miro

Der  wunderschöne Miro wurde uns sehr schweren Herzens und aus familiären Gründen anvertraut. Er lebt nun mit einer Berner Sennenhunde-Dame in einem idyllischen Alpental und geniesst jede Minute im Kreis seiner sportlichen, aktiven Familie. 

Rocky

Rocky ist ein vitaler dreijähriger Berner-Mix-Junge. Auch er wurde BSiN aus familiären Gründen anvertraut. Nachdem er kurze Zeit in einer netten Pflegefamilie gelebt hatte, hält er heute seine neue Familie mit allerlei Schabernack und Flausen auf Trab. Aber mit viel Geduld, der nötigen Portion Konsequenz und geeignetem Training wird auch Rocky sicher bald das kleine Einmaleins des wohlerzogenen Hundejungen beherrschen.

Dubai

Dubai hat uns sehr beeindruckt durch seine Grösse, Schönheit und Ruhe. Ihn durften wir in Zusammenarbeit mit dem Tierschutzbund Basel in unsere Obhut nehmen. Dieser faszinierend schöne Berner lebt heute vergnügt bei seiner neuen Familie, die er dank BSiN gefunden hat.

Glückspilze

2020

Kenai

Ein Schicksalsschlag in der Familie führte dazu, dass Kenai bei Monika Aliesch vom Hof Regaboga abgegeben wurde. Kenai ist ein vier Jahre alter und wunderschöner Berner Sennenhund. Er zeigt sich nach kurzer Eingewöhnungszeit als aufgeweckt, sportlich und sehr lernwillig, jedoch kein gemütlicher Bilderbuch-Bäri. Kenais neue Familie sollte deshalb grosshundeerfahren und aktiv sein, ohne kleine Kinder.Um nicht mit Bewerbungen mit falscher Vorstellung überhäuft zu werden, wendete sich Frau Aliesch an BSiN und fragte, ob wir die Vermittlung von Kenai übernehmen könnten. Aber erst nachdem wir Kenai persönlich kennengelernt hatten, konnten wir unsere Hilfe anbieten.  Wir sind in der glücklichen Lage, meist mehr gute Bewerbungen als zu vermittelnde Hunde zu erhalten.  Deshalb durchforsteten wir unsere Warteliste potenzieller Familien für Kenai. Manchmal ist in der Zwischenzeit bereits eine andere Fellnase eingezogen, oder andere Gründe sprechen gegen die Aufnahme eines Hundes. Zeigt eine Familie jedoch Interesse am vorgeschlagenen Hund, machen wir, wenn nicht bereits erfolgt, einen Hausbesuch. Sind danach sowohl BSiN als auch die Familie der Ansicht, dass der „Match“ passen könnte, findet ein Kennenlernbesuch statt. Sandra S. und Familie hatten sich im März für BSiN-Schützling Mexx beworben, der jedoch gerade seine neue Familie gefunden hatte. Sie zeigten Interesse an Kenai, und es folgte ein positiver Besuch bei ihnen zu Hause.Mit Spannung wurde von allen Seiten die erste Begegnung zwischen Familie S. und Kenai erwartet. Der Besuch war ein voller Erfolg, alles verlief harmonisch, und die Chemie zwischen Kenai und der Familie von Sandra S. stimmte auf Anhieb! Noch einmal wurde darüber geschlafen, bevor am nächsten Tag von Herzen ein Ja zu Kenai kam. Nun darf er  schon bald sein Körbchen bei seiner neuen Familie aufstellen.Einmal mehr zeigt der Fall Kenai, wie wertvoll die Zusammenarbeit und gegenseitige Hilfe zwischen Tierschutzorganisationen ist.

Toni

Wie die unvergessliche Romanheldin Toni Buddenbrook von Thomas Mann ist auch „unsere“ Toni jung, keck und geht sozusagen immer mit gerecktem Näschen durch die spannende grosse Welt. Die vitale Zweijährige erhielt gleich nach der ersten Lockerung des Covid-19-Lock-Downs Kennenlern-Besuch. Dabei wurde schnell klar, dass sich hier Freunde fürs Leben gefunden haben. Toni bringt heute ordentlich Leben in ihre Familie – wir wünschen eine lange, glückliche und abwechslungsreiche Zeit!

Arthos

An seinem zweiten Geburtstag bekam der hübsche Arthos die Zusage, dass er bei Sandra S. und Thomas M. für immer sein Körbchen aufstellen darf. Nach dem Umzug in seine Familie zeigte sich Arthos sofort als grosser Schmusebär. Liebevoll König Arthos oder auch Knutschkugel genannt, hat er im Dorf schon seinen Fanclub. Arthos liebt Wasser, er ist sehr lernwillig und zeigt auch gerne seine Fähigkeiten, welche er in seinem ersten Daheim als Blindenführhund gelernt hat. Nun darf Arthos ganz unbeschwert sein Hundeleben geniessen und seine Menschen z.B. mit seinen Kängurusprüngen zum Lachen bringen. Wir wünschen Arthos und seiner Familie weiterhin viel Spass und eine wundervolle gemeinsame Zeit!

Mexx

Eine Familie meldete sich bei uns wegen ihrem acht Monate alten Berner Sennenhund Mexx. Sie waren mit seinem unbändigen Tatendrang überfordert. Der liebenswerte Halbstarke fand es lustig,  beim Spaziergang in die Leine zu beissen und an Menschen hochzuspringen. Andere Hunde waren für ihn so spannend, dass er auf sie lossprang und sie sehr ungestüm begrüsste. Ein kleiner Rüpel also, der noch viel zu lernen hat. Da dies in seiner Familie nicht möglich war, durfte Mexx zu BSiN kommen und verbrachte eine kurze Zeit in einer Pflegestelle. Er verstand sich prächtig mit anderen Hunden, war neugierig beim Spazieren an der Leine, gut ansprechbar und aufmerksam. Weil er so sozial und lernwillig ist, wünschten wir uns für Mexx eine Familie, die bereits einen souveränen Hund besitzt und gewillt ist, mit Mexx viel zu entdecken und unternehmen. Es dauerte nicht lange, bis Familie K. mit ihrer BSiN-Hündin Leilla den jungen Kerl besuchte. Alles passte, und die Chemie stimmte auf Anhieb. So durfte Mexx schon nach knapp einer Woche in sein neues Körbchen umziehen. Im neuen Zuhause hat er sich prima eingelebt, er lernt jeden Tag viel und bringt ordentlich Action ins Haus. Wir wünschen dem grossen Schatz und Familie K. viel Freude und glückliche gemeinsame Jahre!    

Rook

Der vierjährige Rook, ein wunderschöner, imposan­ter Grossen Schweizer Sen­nenhund, wurde BSiN aus privaten Gründen anvertraut. Wir wussten, dass Rook eine Verhaltensstörung hat und sei­ne Pfoten und Beine manch­mal hektisch leckt. Bei Eske und Ursula F. und ihren beiden Sennenhündinnen führt Rook nun ein ruhiges, geregeltes und liebevoll überwachtes Leben. Zwar sind die Anfälle leider nicht seltener geworden, doch konnten sie meist im Anfangs­stadium gestoppt werden. Ein geeignetes Spezialfutter und ein gekonnter Umgang mit An­fällen lindern die Symptome. Doch Rook ist wohl auch wei­terhin auf tierärztliche Unter­stützung angewiesen. Gemein­sam mit der Haus-Tierärztin der Familie und dem Tierspital Zürich wird alles versucht, Rooks Lebensqualität und Ge­sundheit so optimal wie mög­lich zu gestalten. Wir sind sehr dankbar, dass Eske und Ursula F. Rook die nötige Liebe und Geduld schenken und ihm ein glückliches und sorgenfreies Hundeleben ermöglichen.

Leon

Manchmal sagen Bilder mehr als Worte. Genau so erging es uns, als die ersten Fotos vom Herzensbrecher Leon bei seiner neuen Familie bei uns eintrafen. Leon fühlt sich sichtlich wohl und geniesst das Knuddeln und die gemeinsaen Spaziergänge sehr. Auch mit Nala, der jungen Berner Sennenhündin der Familie, verstand er sich auf Anhieb sehr gut. Wie die meisten Hunde aus dem Tierschutz bringt aber auch Leon seinen „Rucksack“ mit, und es zeigten sich ein paar Gewohnheiten, an denen noch fleissig gearbeitet werden muss. Sein sehr extremes Betteln bei Tisch konnte seine Familie in der Zwischenzeit bereits etwas entschärfen, indem er und seine Pfotenfreundin, wenn die Familie am Essen ist, einen mit einer schmierigen Leckerei gefüllten Kong bekommen und so beschäftigt sind. Die Spaziergänge alleine mit Leon sind sehr entspannt, und auch der Rückruf klappt schon super. Wir wünschen Leon und der Familie viele glückliche gemeinsame Jahre.

2019

Noya

Die junge Berner Sennenhündin Noya wurde uns anvertraut, weil diese quicklebendige und verspielte Hündin in ihrer Familie mental und körperlich zu wenig ausgelastet werden konnte. Noya ist ein Temperamentsbündel und eine kleine Sportkanone. Bei ihrer Pflegemama Margrit G. im Bernerhof war sie anfangs etwas reserviert. Bald blühte sie jedoch auf und erwies sich als unermüdliche Schmuserin, sehr menschenbezogen und bestens mit anderen Hunden verträglich.Wir suchten für diese Hündin ein Zuhause, in dem sie ausgelastet wird und gleichzeitig zur Ruhe kommen kann, ein Leben mit wenig Alleinbleibezeit an der Seite von geduldigen, sportlichen und … standfesten Menschen. Denn Noya kann manchmal richtig ungestüm sein.Schon bald lernte sie Urs  G. kennen, und Mensch und Tier waren sich auf Anhieb sympathisch. Noya zog zu ihrer neuen Familie und sorgt nun für viel Action und Freude.  

Rocky

Rocky ist ein Herzensbrecher, wie er im Buch steht. Er dreht sich gerne vor den Füssen von bekannten und fremden Personen auf den Rücken und lässt sich ausgiebig streicheln. Entsprechend schwer fiel es Rockys Familie, uns den Jungen wegen gesundheitlichen Problemen Ende Mai anzuvertrauen. Kurz nachdem der muntere Dreijährige bei der Pflegestelle angekommen war, fand er auch schon seine Familie und zog  zu Daniel S. und Susanne M. ins schöne Baselbiet. Rocky darf nun seiner Lebensfreude in einem riesigen eingezäunten Anwesen den Lauf lassen, auf dem auch die Eltern von Susanne M. wohnen. Sie sind tagsüber immer wieder für die geliebten Streicheleinheiten besorgt. Rocky bekommt auch die Beschäftigung und Erziehung, die er dringend braucht. Mit Herrchen beim Bäcker Brötchen holen, Frauchen bei der Arbeit zusehen, knuddeln, dösen, toben, trainieren, Ausflüge unternehmen: so sieht das spannende neue Leben von Rocky aus, und wir wünschen ihm und seiner Familie ganz viel Freude zusammen.

 

Tami

Tami durfte in der Männer-WG bei Pflegepapi Toni N. und dem Berner Buddha erst einmal zur Ruhe kommen. Sie zeigte sich eher schüchtern, aber sehr verschmust. Hektische Bewegungen und Rummel mag Tami nicht.Schon bald kam lieber Besuch, und bei Tami und der Besucherin Betty war es wörtlich Liebe auf den ersten Blick. Tamis liebes und aufgewecktes Wesen hat die Besucher berührt, und schon eine Woche später durfte Tami in ihr neues Zuhause umziehen. Bei Betty und Hanspeter M. hat Tami ein tolles Daheim gefunden. Schon bald zeigte Tami, dass sie manchmal auch ein „Lausemädchen“ ist und ganz viel Temperament in ihr steckt. Mit viel Liebe und ein paar Tricks kann Tami aber wieder beruhigt werden. Für Leckerli ist Tami auch bereit, die wichtigsten Kommandos zu lernen. Wir wünschen Betty und Hanspeter mit Tami viel Freude. Tami wurde uns über den Schweizer Verein „Hundehilfe Ungarn“ anvertraut. Vielen Dank für das Vertrauen und die gute, langjährige Zusammenarbeit.

Marley

Marley hat in der Zwischenzeit mit seinem Charme die Herzen der Zwei– und Vierbeiner seiner Pflegefamilie bei Mirjam W. erobert und darf als Glückspilz für immer bleiben. Mit dem dreijährigen Marley, dem achtjährigen Bäri und der vierzehnjährigen Chefin Lajara leben nun drei Generationen BSiN-Schätze unter einem Dach. Marley ist ein richtiger Schmusebär mit einer Vorliebe für Kissen, die er im ganzen Haus sammelt und in sein Körbchen trägt. „Jöö, ist er noch jung?“ ist der häufigste Satz, den seine Familie auf  Spaziergängen hört. Wegen seinen grossen Augen und seiner lustigen, tollpatschigen Art wird er meist auf knapp einjährig geschätzt. Nur noch ganz selten geht das Temperament mit ihm durch, was sich mit Anspringen und grobem Kneifen äussert. Wir wünschen Marley ganz viele glückliche Jahre mit seiner Familie.

Charlie

Charlie, der Langzeit-Pflegehund, darf für immer bei Erika Hä. und ihrem Berner Sennenhund Timi bleiben. Die Pflegefamilie hat sich den Entscheid nicht einfach gemacht. Nach mehr als einem halben Jahr als Pflegehund und einer Phase, in der Charlie seinen Beschützer- und Bewacherauftrag manchmal etwas zu ernst nahm, stand fest, dass Charlie und Timi für immer zusammenbleiben sollen. Just an seinem siebten Geburtstag schenkten ihm Erika und ihre Familie ein Körbchen für immer, was gibt es Schöneres?! Wir wünschen Charlie und Timi viele tolle gemeinsame Jahre, Seite an Seite in ihrer Familie im wunderschönen Kandertal.

Zara

Bestimmt erinnern Sie sich an die zauberhafte vierjährige Mischlingshündin Zara, die nach grossen Gesundheitsproblemen endlich genesen ist. Ihre Glücksfee blieb ihr treu, denn Zara hat das Herz von Beatrice W. und ihrem Berner Sennenhund Gissmo erobert! Die beiden munteren und lieben Hunde verstehen sich prächtig. Die sportliche Familie unternimmt Wanderungen in schönster Bergwelt und geniesst auch ausgiebig das Leben im eigenen Garten, wo nach Herzenslust gechillt und geschmust wird. Die Beziehung zu den Katzen der Familie war anfänglich schwierig. Doch in kleinen Schritten gewöhnten sich die Tiere aneinander, und mit einer guten Portion Zuversicht und Geduld ist das Zusammenleben mittlerweile viel entspannter. Welche Freude für alle, denen Zara und ihre Geschichte am Herzen liegt und die auch grosszügig für ihre Heilung gespendet haben! Wir wünschen Zara alles Gute in ihrer Familie und natürlich beste Gesundheit!

Basco

Der einjährige Basco wurde uns aus familiären Gründen anvertraut. Der stattliche, sehr kräftige und wunderschöne Berner Sennenhund war mental und körperlich zu wenig ausgelastet worden und konnte auch nicht allein bleiben. Noch gleichentags haben wir alle Hebel in Bewegung gesetzt und Basco innert 24 Stunden in unsere Obhut geholt.In der Pflegestelle lebte er gerne  mit anderen Hunden zusammen und taute sichtlich auf. Basco übt freudig, ist leicht zu motivieren und findet längere Spaziergänge toll.Kein Wunder, dass er mit diesen positiven Eigenschaften die Herzen seiner neuen Familie S. im Sturm erobert hat. Basco wird mit Sicherheit viel Freude und Schwung in seine neue Familie bringen; wir wünschen eine tolle gemeinsame Zeit!

Bayko

Bayko ist ein Hund, den man einfach gern haben muss. Der  zweijährige Rüde ist unglaublich verschmust und anhänglich. Er musste seine Familie verlassen, weil die Besitzer gravierende Gesundheitsprobleme haben. Da Baykos Augen stark tränten, liessen wir erst einmal sein Roll-Lid operieren. Der kleine Mann war sehr tapfer und trug auch den notwendigen Trichter, der ihn vom Kratzen am Auge abhalten sollte, ohne Murren. Mittlerweile ist der Eingriff gut verheilt. Bayko darf nun für immer unbeschwert bei Anja St. Leben, welch ein Glückspilz!

Lola

Die siebenjährige Lola und der ein Jahr jüngere Arthus haben praktisch ihr ganzes Leben miteinander verbracht. Sie verloren ihr Zuhause, weil ihre Familie umzog und die Tiere  nicht mitnehmen konnte. Da beide Hunde bisher nur draussen und in einem Stall gelebt hatten, galt es, sie behutsam an ein Leben im Haus und in einer Familie heranzuführen. Mit der Unterstützung von lieben und geduldigen Pflegestellen konnten wir uns davon überzeugen, dass die beiden Hunde auch ohne einander glücklich sind. Deshalb darf Arthus nun bei seiner Pflegefamilie Maria M. und ihren beiden Senioren-Hündinnen leben, während Lola nach Norddeutschland in ihre neue Familie gezogen ist und an der Seite des Berner Sennenhundes Maylo die schönen Seiten des Lebens kennen lernen soll.

2018

Arthus

Die siebenjährige Lola und der ein Jahr jüngere Arthus haben praktisch ihr ganzes Leben miteinander verbracht. Sie verloren ihr Zuhause, weil ihre Familie umzog und die Tiere  nicht mitnehmen konnte. Da beide Hunde bisher nur draussen und in einem Stall gelebt hatten, galt es, sie behutsam an ein Leben im Haus und in einer Familie heranzuführen. Mit der Unterstützung von lieben und geduldigen Pflegestellen konnten wir uns davon überzeugen, dass die beiden Hunde auch ohne einander glücklich sind. Deshalb darf Arthus nun bei seiner Pflegefamilie Maria M. und ihren beiden Senioren-Hündinnen leben, während Lola nach Norddeutschland in ihre neue Familie gezogen ist und an der Seite des Berner Sennenhundes Maylo die schönen Seiten des Lebens kennen lernen soll.

Anuk

Anuk ist ein reizendes fünf Monate altes Hundemädchen. Ihr Besitzer hatte vernünftigerweise eingesehen, dass gemeinsames Joggen am Morgen und Abend und eine ganztägige Alleinbleibezeit kein art– und altersgerechtes Leben für ein ungestümes Hundekind ist. Anuk mit ihrem zuckersüssen Blick hat es freilich faustdick hinter den Ohren, und ihr Pflegepapa bezeichnete sie liebevoll als «Luusmeitli». Anfang November lernte Anuk ihre künftige Familie kennen. Zum Glück sind es sehr erfahrene Hundeeltern und können diesem Blick auch mal tapfer widerstehen. So lernt Anuk liebevoll alles, was wichtig ist im Zusammenleben mit ihren Menschen. Dank Leckerli lernt es sich leichter, und auch die spitzen Zähnchen werden nun immer seltener zum schmerzhaften Pieksen der Eltern eingesetzt. Anuk bezaubert mit ihrem liebevollen Wesen ihre Familie, und wir wünschen dem ganzen Rudel alles Gute.

Diva

Die Mischlingshündin Diva wurde uns 2013 anvertraut und durfte fünf glückliche Jahre lang mit ihrem Frauchen Margrit A. im Tessin leben. Sie war dort eine richtige Prinzessin und wurde tüchtig verwöhnt. Leider erkrankte Margrit schwer, worauf uns ihre Familie darum bat, für die mittlerweile zehnjährige Diva ein neues Körbchen zu suchen. Glücklicherweise fanden wir schnell einen Platz bei einer sehr tierliebenden Familie mit einem bunten Seniorenrudel. Hier fühlte sich Diva schon bald äusserst wohl, und ihr früheres Frauchen durfte für immer einschlafen mit dem beruhigenden Gefühl, dass ihre geliebte Prinzessin in besten Händen war.

Chewie

Der dreijährige Chewie wurde uns im Sommer anvertraut. Es gelang uns, eine tolle Pflegefamilie im Kanton St. Gallen für ihn zu finden. Die idyllische, ländlich ruhige Lage des Hauses und Gartens und die vielen Tiere gefielen Chewie auf Anhieb. Und auch zu seinem Pflegepapa Bruno B. fasste er schnell Zutrauen. Zwar gab es Situationen, in denen er überfordert war. Die Anwesenheit der Katzen auf dem Gelände sorgte erst für einige brenzlige Situationen. Doch schnell wurde klar, dass sich hier Hund und Menschen gefunden hatten; Chewie wurde zum stolzen Ostschweizer und heisst nun Arco. Mit viel Geduld, der nötigen Prise Humor und weiterem gemeinsamen Üben wird das Zusammenleben immer harmonischer und entspannter. Arco ist ein fröhlicher, lernbegieriger und sehr anhänglicher, treuer Freund. Es gibt noch einiges zu lernen, aber die meisten Ängste gehören der Vergangenheit an. Nun steht nichts mehr im Weg für ein glückliches, langes Zusammenleben, und wir wünschen Arco und Bruno das Allerbeste

Bäry

Bäry, der hübsche Entlebucher‑Bernermix, kam mit dem turbulenten Leben auf dem heimischen Bauernhof nicht klar. Bei seiner ersten Pflegefamilie zeigte sich, dass er grosse Probleme mit fremden Männern hat, weshalb er in eine Tierpension kam, die viel Erfahrung mit etwas anspruchsvolleren Hunden hat. Hier gewöhnte sich Bäry langsam ans Zusammenleben mit Männern. Seine Entwicklung verlief positiver und schneller, als man hätte erwarten können, und schon bald fand sich mit Lili B. und Steffen S. eine Bewerberfamilie, die sich in Bäry verliebte. Sie besuchten Bäry sehr oft, gingen mit ihm spazieren und liessen ihm die nötige Zeit, Vertrauen zu ihnen zu gewinnen, bevor er in sein neues Zuhause umziehen durfte. Seither sindeinige Monate vergangen, und Bärys Entwicklung macht einfach nur Freude. Mit viel Liebe und Geduld ist aus Bäry ein stolzer, glücklicher und zufriedener Kerli geworfen. Wir wünschen Bäry und seiner Familie von Herzen eine weiterhin so positive Entwicklung und ganz viele glückliche und gemeinsame Jahre.

Buddha

Buddha trägt seinen Namen zu Recht: Er ist stets freundlich, ruhig – und kugelrund. Sein Frauchen musste ihn schweren Herzens abgeben, weil sie in eine Wohnung ziehen musste, in der Buddha nicht leben durfte. Nachdem er erst eine Weile in einer tollen Pflegefamilie im Jura gelebt hatte, geniesst Buddha heute das Bündnerland. Dort hat der Junge sehr schnell das Herz seines neuen Herrchens Toni N. und dessen Hündin erobert.

Kiral

Der neunjährige Golden Retriever Kiral suchte gemeinsam mit seinem Berner Freund Grizzly aus familiären Gründen dringend ein neues Zuhause. Grizzly durfte schliesslich in seiner Familie bleiben, doch war die Familie froh, dass Kiral von BSiN schnell aufgenommen wurde. So kam es, dass der "blondeste" Berner aller Zeiten in eine liebe Pflegefamilie einzog und gleich dort blieb. Wir freuen uns sehr für Kiral und seine neuen Menschen!

Bäri

Bäri, ein zweieinhalb-jähriger, hübscher und sportlicher Berner Sennenhund, war unser erster Notfall 2018. Der sehr auf sein Herrchen bezogene Bäri hatte begonnen, seinen Hof zu verteidigen, wenn er allein war. Das hatte zur Folge, dass er während der arbeitsbedingten Abwesenheit seines Herrchens im Zwinger warten musste. Dieser Zustand war längerfristig keine Lösung für Bäri, und BSiN durfte eine neue Familie für ihn suchen. Bäri hatte grosses Glück, denn wir fanden mit Gabi und Benedikt P. ganz schnell eine hundeerfahrene Pflegefamilie. Mit viel Einfühlungsvermögen und Geduld gewann sie Bäris Vertrauen, und schnell war klar: Der aufgeweckte und lernwillige Junge darf für immer hier bleiben. Heute heisst Bäri Lärry und geniesst mit seinen Menschen die Berge und den Schnee. Lärry übt fleissig, besucht die Hundeschule und hat gar gelernt, Wägeli zu ziehen!

Kaya

Die temperamentvolle und verspielte „Schosshündin“ Kayan fand im Dezember ihr Zuhause bei Tatjana L. am schönen Bodensee. Die stets gut gelaunte Kaya hat den Umzug sehr gut gemeistert, fühlt sich als Einzelprinzessin wohl und geniesst jede Aufmerksamkeit. Frau L. ist begeistert von ihrem Wesen und ihrer lebensfrohen Einstellung; Kaya ist lernfreudig und an allem interessiert. Ihr Jagdtrieb ist recht ausgeprägt, deshalb wird das Abrufen an der Langleine geübt. Wir wünschen alles Gute und viel Freude zusammen im bunten Leben.

Tiago

Tiago, ein acht Monate alter Jüngling, wurde uns anvertraut, weil die junge Familie mit seinem Temperament heillos überfordert war. Nach zwei Wochen im Pflegekörbchen durfte Tiago schon zu seiner neuen, hundeerfahrenen Familie ziehen. Seine ungestüme Art, sein Hochspringen und in die Arme Beissen stellte auch diese Familie auf eine harte Probe. Dank intensiver Betreuung durch zwei Hundeschulleiter lernten alle Familienmitglieder, immer besser mit Tiagos überschäumendem Verhalten umzugehen. Sie zeigten ihm, dass er liebevolle Zuwendung bekommt, wenn er mit allen Vieren auf dem Boden bleibt. Dank Suchspielen im grossen Garten, gemütlichen Schnüffelspaziergängen im Wald und vielen Streicheleinheiten wird aus dem jungen Wilden langsam ein zufriedener Familienbegleiter. Noch gibt es für beide Seiten viel zu lernen, doch Erfolge sind sichtbar und das motiviert, intensiv dran zu bleiben. Wir wünschen der Familie viel Freude und Geduld mit ihrem lebensfrohen Tiago.

Soffi

Wir fragten uns, welcher Bewerber wohl das grosse Los ziehen wird und der erst neun Monate jungen Notfallhündin Soffi ein neues Zuhause bieten darf. Mit Ricarda R. haben wir genau die richtige Glückspilzfamilie für die temperamentvolle Soffi gefunden. Die beiden sind bereits in den ersten beiden Monaten ein richtig tolles Team geworden, das gemeinsam das Leben geniesst. Es wird durch Wiesen gerannt, geschnüffelt, gekuschelt und ausgiebig mit den neuen Hundefreunden gespielt. Selbstverständlich kommt auch die Erziehung nicht zu kurz. Sie besuchen eine Junghundegruppe, wo sich Soffi als „Streberin mit Flausen im Kopf“ zeigt. Wir wünschen den beiden ganz viele glückliche gemeinsame Jahre mit spannenden Abenteuern genauso wie mit gemütlichen Stunden zuhause.

Xandro

Wir hofften, auch für unser 'Sorgenkind' Xandro die Menschen zu finden, die genau richtig sind. Nun, wir haben sie gefunden – oder genauer: Xandro selbst hat sie gefunden! Er hat sich nämlich im Lauf des Jahres, das er mittlerweile in seiner Pflegefamilie im Bernerhof verbracht hat, still und leise in deren Herzen eingeschlichen. Als dann die Pflegeeltern von einem wohlverdienten Urlaub zurückkehrten, freute sich Xandro unbändig und machte deutlich: ihr seid meine Familie! Er geht mittlerweile ganz selbstverständlich im Haus von Margrit und Rainer G. ein und aus, verträgt sich prima mit den anderen Hunden der Familie und schaut sich besonders gerne Dokumentarfilme am Fernsehen an. Ende gut, alles gut für den lieben Xandro!

Sando

Der sechsjährige Neufundländer-Berner-Sennenhund-Mischling kam mit körperlichen Baustellen zu BSiN. Deshalb freuten wir uns enorm, als wir für ihn eine besonders tierliebende Familie gefunden haben, die ihn mit offenem Herzen bei sich willkommen geheissen hat. Ein Sechser im Lotto für Sando, der nun glücklich mit seinem Bernerkumpel Sämi im Zürcher Unterland bei Brigitta H. und Familie lebt. Er fasste schnell mehr Selbstvertrauen und genoss die täglichen Spaziergänge; sein etwas wackliger Gang wird immer sicherer. Schwimmen ist für den Neufi-Mix natürlich besonders toll, und die beiden Hunde schreiten manchmal wie zwei schwarze Nilpferde durchs Wasser! Sando ist voller Lebensfreude, neugierig und lieb. Er frisst fürs Leben gern, was schon zu dramatischen Situationen führte: Vor kurzem erlitt Sando wegen übermässigem Grasfressen einen Darmverschluss! Zum Glück reagierte die Familie schnell. Sando wurde notfallmässig operiert und genas. Wir wünschen dem Wasserbärchen gute Besserung und hoffen, dass er noch eine lange glückliche Zeit in seiner lieben Familie geniessen kann.

Benji

Weil eine Tierklinik nicht zur Euthanasie bereit war, wurde dringend eine Lösung gesucht für Benji, den viereinhalb-jäh-rigen Berner Sennenhund, und seinen Pfotenkumpel Sando, den sechsjährigen Neufundländer-Berner-Mischling. BSiN setzte alle Hebel in Bewegung, und schon einen Tag später (!) war das liebenswerte Pärchen bei BSiN in Sicherheit. Für den hübschen und verschmusten Benji konnte sehr schnell bei Ruth G. eine liebe Familie gefunden werden. Benji heisst nun Beni, hat sich schnell eingelebt, zeigt sich als immer freundlicher, lebensfroher Geselle und fühlt sich schon richtig zu Hause angekommen. Nur eine Wucherung an der Pfote, die entfernt werden musste, und ein Problem mit den Ohren trübten anfänglich das Glück ein wenig. Doch das ist Vergangenheit. Beni kann nun die Spaziergänge richtig geniessen und hat bereits das Apportieren gelernt. Wir freuen uns sehr und wünschen Beni und seiner Familie alles erdenklich Gute.

Maylo

Der zweijährige Berner Sennenhund Maylo wurde uns schweren Herzens anvertraut.  Kurzfristig konnten wir für Maylo eine liebe Pflegestelle finden. Es zeigte sich jedoch, dass deren Kinder noch etwas zu jung sind für den kräftigen Maylo. Deshalb freuten wir uns riesig, als sich die 1. Vorsitzende unseres Vereins in Deutschland um Maylo bewarb und schon bald den langen Weg in die Schweiz unternahm. Maylo verstand sich auf Anhieb prächtig mit Aysha, der zierlichen Berner Sennenhündin der Familie. Heute lebt Maylo glücklich in Norddeutschland. Er besucht mit Freude die Hundeschule und ist dort stets hoch konzentriert und sehr ausdauernd, reagiert zuverlässig auf Clicker– und Futterbeuteltraining. Doch genauso freut er sich, wenn er mit seiner vierbeinigen Freundin Aysha ausgelassen herumtoben darf.

2017

Aron

Aron ist ein richtiger Glückspilz geworden. Bei jedem Wetter draussen in der Natur erlebnisreiche Spaziergänge unternehmen, seine Familie bei ihrem Hobby, dem Geocaching, begleiten und zwischendurch immer wieder mal eine Knuddelpause einlegen: Genau so sieht das neue Leben von Aron bei Arlette K. und Familie aus. An lockerer Leine laufen wird fleissig geübt und die Hundeschule besucht. Auch wenn das Leine-Laufen noch nicht zu seiner „Paradedisziplin“ geworden ist, zeigen sich bereits erste Fortschritte. Dem Herzensbrecher und seiner Familie wünschen wir ganz viele glückliche Jahre zusammen.

Banjo

Banjo ist ein junger Bernersennenhund-Mischling, fröhlich, ungestüm und einfach nur lieb. Nachdem er einige Zeit im Bernerhof leben durfte, ist er zu seiner neuen Familie gezogen. Dort freuten sich alle, als nach dem Tod der geliebten Hündin wieder ein Berner Sennenhund einzog. Banjo sorgt mit seinem jugendlichen Übermut für viel Freude, und dass er noch wenig Erziehung genossen hat, wird mit einem Lächeln, Geduld und Übung quittiert.

Arro

Für den vierjährigen Grossen Schweizer Sennenhund Arro suchten wir eine standfeste Familie, die Freude hat am Leben mit einem treuen, loyalen Hund an ihrer Seite. Heute lebt Arro glücklich und zufrieden auf einem stattlichen Anwesen samt Pferdehof. Natürlich darf sich Arro auch drinnen bei seinen Menschen aufhalten. Er hat schnell entdeckt, dass er dank seinen langen, eleganten Läufen auf einer günstigen Höhe ist, um sich am Kuchen zu bedienen ... Wir wünschen Arro und seiner Familie alles erdenklich Gute.

Jessi

„Diesen Sommer durfte ich die junge Turbo-Jessi bei uns aufnehmen. Ihr neues Zuhause hat sie vorsichtig erkundet, zuerst das Innere, dann den Garten und die Umgebung. Spazieren ging es damals nur an der Leine. Nach und nach hat sie dann das Zutrauen aufgebaut und Sicherheit im Alltag gewonnen. Auch gegenüber anderen Hunden und Menschen wurde sie immer zutraulicher, liess sich dann sogar auch kraulen. Heute fordert sie die Zärtlichkeiten fast überall ein, auch an meinem Arbeitsplatz. Hier wandert sie von Büro zu Büro, begrüsst alle mehrmals am Tag und hofft auf Leckerli. Jeder hat inzwischen solche besorgt! Nun braucht sie im Ausgang nur noch selten die Leine, sogar auf dem Trottoir läuft sie ruhig und diszipliniert. Sie ist sehr gelehrig, nimmt mit Unterstützung von Leckerlis alles schnell an. Sie ist gegenüber ihrem engsten Umfeld äusserst anhänglich.  Keine Sekunde lässt sie uns aus den Augen, ist immer aufmerksam und sofort startklar. Die Küche ist ihr liebster Aufenthaltsraum, es scheint manchmal, sie besteht nur aus Riechorgan und Magen. Kaum hört sie ein Rascheln, fängt auch schon ihr Maul an zu tropfen. Inzwischen ist sie schon ein paar Monate bei uns! Jessi ist immer noch ein Turbo, aber im Alltag auch sehr selbstsicher geworden. Die häufigen Autofahrten meistert sie problemlos, auch längere Fahrten zu unserem Ferienhaus an der Ligurischen Küste. Auch hier fühlt sie sich definitiv zu Hause, sie liebt die langen Spaziergänge durch die Olivenhaine und am Meer. So hat sie auch angefangen, ihre Umgebung zu verteidigen. Keine Bewegung entgeht ihr, doch begrüsst sie alle Besucher freundlich. Dies gibt uns auch ein Gefühl der Sicherheit. Jessi ist sehr fröhlich und verspielt, holt immer noch ihre Kindheit nach. Nur schon jeden Morgen die Begrüssungszeremonie, ein wahrer Freudentanz, den sie aufführt. Äusserst neugierig entdeckt sie laufend die Umwelt, sei dies auch nur das Wasser in den umliegenden Bachläufen als Trinkgefäss. Aus unserem Alltag ist sie nicht mehr wegzudenken! Sie ist ein wichtiger und lieber Teil unserer Familie.“ Michael S.

Leilla

BSiN durfte dabei helfen, für die bildschöne fünfjährige Leilla ein neues Zuhause zu suchen. Bei ihrer Pflegemama lebte sich Leilla dank ihrem sozialen, lustigen und liebevollen Wesen schnell ein. Im lebhaften Umfeld eines Bauernhofs lernte sie viel und genoss ein kunterbuntes Leben mit neuen Eindrücken. Leilla hat bereits ihre neue Familie gefunden und lebt künftig Seite an Seite mit dem Berner Rüden Murphy im schönen Zürcher Oberland. Wir wünschen Leilla und ihrer neuen Familie noch viele glückliche gemeinsame Jahre. 

Laika

Als Ersthundebesitzer mit Kleinkind kann man mit einem jungen Berner Sennenhund sehr schnell einmal überfordert sein. Diese Erfahrung musste leider auch Laikas Familie machen. Sie meldete sich schweren Herzens bei BSiN, und wir durften für die einjährige Laika eine neue Familie suchen. So hüpfte Laika erst einmal ins Pflegekörbchen von Vreni W. und ihrer Familie. Dort fühlte sich Laika gleich sehr wohl, und für ihre Pflegefamilie war es nicht leicht, Laika weiter ziehen zu lassen. Doch die Gewissheit, dass sie bei Fredy L. in ganz liebevolle Hände kommt, erleichterte den Abschied. Die Herzen ihrer neuen Familie hat Laika im Eilzugstempo erobert und sich auch auf Anhieb mit der Berner Sennenhündin der Familie verstanden. Von Teddy, der souveränen Ersthündin, kann Laika nun ganz viel abschauen und lernen. Wir freuen uns sehr für Laika und wünschen ihr bei Fredy L. im Wallis eine schöne und lange gemeinsame Zeit. 

Basca

Mit ihren bald 12 Jahren hat Basca andere Bedürfnisse als ihr langjähriger Pfotenfreund Xandro, weshalb wir eine separate Vermittlung bevorzugten. Nun lebt Basca glücklich an der Seite der zehnjährigen Feli, mit der sie sich sehr gut verträgt. Sie geniesst die kürzeren, sehr langsamen, dafür schnüffelintensiven Spaziergänge. Basca mag die Ruhe, das Schmusen und Kuscheln, schläft viel und liebt es, in der Nähe ihrer Menschen zu sein. Sie ist auch sehr mitteilungsbedürftig: mit Bellen erzählt sie ganze Geschichten, sagt ihre Meinung oder äussert ihre Wünsche. Um ihre Hinterbeine zu kräftigen und die Muskulatur und Nervenbahnen aktiv zu halten, darf Basca regelmässige Stabilitätsübungen absolvieren. Sie macht begeistert mit, vor allem, wenn es zwischendurch tolle und schmackhafte Belohnungen gibt! Wir hoffen von Herzen, dass Basca noch eine lange gesunde und fröhliche Zeit in ihrem Seniorenkörbchen geniessen kann.

Rosa

Rosa ist eine fünfjährige Berner Sennenhündin, wie sie im Buche steht, verschmust, gemütlich und wunderschön. Aus familiären Gründen bat ihre Familie BSiN schweren Herzens, für Rosa ein neues Zuhause zu finden. So schnell, wie Rosa in das liebevolle Pflegekörbchen von Hanspeter J. huschte, war die Pflegezeit auch schon wieder vorbei und die passende Familie gefunden. Ausgiebige Kuschelstunden, gemeinsame Spaziergänge, Ausflüge mit dem Auto, dem Trämli, ja sogar mit der Gondelbahn geniesst Rosa zusammen mit ihrer neuen Familie sehr. Einen vierbeinigen Spielkameraden in der Nachbarschaft hat sie auch schon gefunden. Wir freuen uns sehr und wünschen Rosa und ihrer neuen Familie Nicole L. und Michael W. ganz viele glückliche Jahre zusammen.

Timi

Dieser Hilferuf schreckte uns gehörig auf: Ein Tierarzt im Kanton Bern meldete einen acht Monate jungen, von Geburt an blinden Berner Sennenhund, der wegen familiärer Überforderung bei ihm abgegeben worden war, um ihn zu euthanasieren! Wir setzen sofort alle Hebel in Bewegung und fanden gleichentags (!) eine Pflegefamilie, die spontan Ja sagte zu diesem etwas besonderen Schützling. Gesagt, getan, Pflegemama Erika H. räumte im Haus noch rasch Dinge beiseite, damit Timi sich nicht wehtun konnte. Dann holte sie ihn beim Tierarzt ab, dem er sein Leben verdankt. Es ist nicht ganz einfach, einen blinden Hund zu betreuen, doch mit Unterstützung von BSiN fanden Erika, ihre Familie und Timi rasch zueinander. Mit Engelsgeduld zeigte Erika Timi, wo es langgeht. Die ersten Wochen waren ziemlich aufregend, viele "alltägliche" Dinge waren erst eine Herausforderung. Doch gemeinsam meisterten Erika und Timi alle Hürden und wuchsen zu einem eingeschworenen Team zusammen. Schon bald stand fest, dass der sehbehinderte Bub sein Zuhause gefunden hat und nun sein Leben glücklich und unbeschwert mit seiner Erika im Berner Oberland verbringen darf.

Camina

Auch Camina wurde uns aus familiären Gründen anvertraut. Es fällt den meisten Menschen sehr schwer, ihre Hunde abzugeben, und wir sind froh, wenn wir in solch schwierigen Situationen helfen dürfen. Auch für die Besitzer der sechsjährigen Camina war der Abschied schmerzlich, doch fanden wir rasch eine Pflegefamilie im Toggenburg. Dort fühlte sie sich auf Anhieb sehr wohl – kein Wunder in solch traumhaft schöner Landschaft und mit sehr hundeerfahrenen, geduldigen Menschen! Rasch wurde auch klar, dass Camina nicht mehr umziehen würde, weil ihre Pflegeeltern sie so lieb gewonnen hatten. Mittlerweile ist sie schon eine richtige kleine Berglerin geworden!

Zara

Die Tür geht auf, und Zara wartet geduldig auf das Kommando zum Kommen, wie sie es gelernt hat. Vorbei sind die Tage, als sie herausstürmte, sobald die Tür geöffnet wurde. Sie und ihre Familie geniessen die täglichen gemeinsamen Spaziergänge sehr. Sie kann es jeweils kaum erwarten, zwischendurch ihrem geliebten Ball hinterher zu jagen und zu apportieren. Das Ziehen an der Leine gehört dank ein paar Tipps der Hundeschule und regelmässigem Training schon fast gänzlich der Vergangenheit an.  Die Katzen gehören immer noch nicht zu Zaras Freunden, aber damit kann umgegangen werden, und es wird nicht als Problem angesehen. So ist die nun ausgelastete Powerhündin eine grosse Bereicherung für ihre Familie, die sie ganz fest in ihr Herz geschlossen hat und um nichts in der Welt mehr hergeben würde.

2016

Oskar

Im letzten Magazin (Nr. 26) berichteten wir vom stattlichen sechsjährigen Oskar, der aus familiären Gründen ein neues Zuhause suchte. Er bezauberte seine Bewerber bereits beim Kennenlernbesuch und durfte bald danach mit ihnen nach Deutschland ziehen. Er heisst heute Eddie und hat sich bestens eingelebt. Seiner glücklichen Familie S. kommt es vor, als ob er schon immer bei ihnen gewesen wäre. Eddie sei ein sehr braver, manchmal etwas ungestümer Familienhund, den auch die ganze Nachbarschaft ins Herz geschlossen habe. Wir wünschen dem hübschen Jungen und seiner lieben Familie weiterhin alles Gute und viele fröhliche gemeinsame Jahre.

Lars

„Er ist ein richtig toller Hund, wir lieben ihn heiss“, so schwärmt die Glückspilzfamilie von ihrem Lars. Im letzten Magazin war der Hofhund Lars noch ein Notfall. Heute geniesst er mit grosser Selbstverständlichkeit die Vorzüge eines Familienlebens. Nach seiner Übernahme durch BSiN durfte er zuerst bei Margrit G. im Bernerhof ins Pflegekörbchen hüpfen. Für Lars war es der perfekte Ort, um sich langsam an ein Leben im Haus zu gewöhnen und stubenrein zu werden. Und schon bald hat Lars mit seinem Charme die Aufmerksamkeit einer lieben Familie auf sich gezogen. Es war gegenseitige Liebe auf den ersten Blick. In der Zwischenzeit hat er sich gut eingelebt und versteht sich sehr gut mit den Kindern; nur die Katzen sind noch keine dicken Freunde geworden, aber was nicht ist, kann ja noch werden. Jagen ist seine grosse Leidenschaft, und leider jagt er auch Velos. An diesem Problem wird mit einer Hundetrainerin gearbeitet. Und was er gar nicht mag ist Wasser, da schaut er lieber gar nicht erst hin.Wir wünschen Lars und seiner Familie noch ganz viele aufregende, spannende, lustige, aber auch ruhige und gemütliche gemeinsame Momente.

Gissmo

Im letzten Magazin (Nr. 24) berichteten wir von Gissmo unter dem Titel "Gissmo − eine ängstliche Seele kommt zu BSiN". Dank Beatrice W., einer sehr erfahrenen Hundehalterin, dürfen wir uns in diesem Magazin bereits an folgender Erfolgsgeschichte erfreuen: "Nun ist Gissmo fast vier Monate bei uns. Es ist erstaunlich, wie viele Erfolge wir mit Gissmo bereits hatten. Wir haben vor zwei Wochen den Sachkundenachweis-Kurs in Einzelstunden erfolgreich abgeschlossen. So konnten wir spezifisch auf unsere Bedürfnisse eingehen, z.B. Personenbegegnungen, Hundebegegnungen und aussergewöhnliche Objekte, welche Gissmo verunsicherten. Mit dem Abrufen haben wir fast keine Probleme gehabt. Letzten Montag waren wir zum ersten Mal in einer Plausch-Hundegruppe. Es hat uns grossen Spass bereitet. Diese Gruppe werden wir weiterhin besuchen. Die Leinenführigkeit und der Grundgehorsam haben nach kurzer Zeit geklappt, aber wir arbeiten natürlich jeden Tag daran, damit es verinnerlicht wird. Die Bindung zu mir und zu meinem Mann war von der ersten Sekunde an sehr stark. Uns war es von Anfang an wichtig, dass Gissmo mit unseren Katzen, unserem Grosskind und mit der ganzen Familie harmoniert. Gissmo hat alle Herzen im Nu erobert. Gissmos Charakter können wir wie folgt beschreiben: sehr verschmust und lernfreudig,  lauffreudig, kein Jäger, unsicher bei fremden Personen, sehr sozial zu Artgenossen, teilweise unsicher bei unbekannten Situationen.

Jayjay

Der siebenjährige Bernermix Jayjay ist ein „Scheidungsopfer“ und lebte während einiger Zeit in einem Tier-Ferienheim. Dank der guten Zusammenarbeit mit dem Tierschutzbund Basel Regional wurden wir auf Jayjay aufmerksam, der trotz bestmöglicher Pflege unglücklich war ohne Familienanschluss. So zog Jayjay erst in eine BSiN-Pflegefamilie und fand schon bald darauf seine neue Familie bei Frau G. in der  schönen Zentralschweiz. Jayjay hätte es nicht besser treffen können: Der anhängliche, liebe, aktive und mit Artgenossen sehr verträgliche Junge findet hier genau das Umfeld, das ihm zusagt.  Jayjay wird mental und körperlich ausgelastet, lernt täglich viel dazu und geniesst  die tollen Spaziergänge und die gemeinsamen Stunden in der Hundeschule. Auch für die Streicheleinheiten bleibt noch genügend Zeit übrig. Wir wünschen Jayjay und seinem neuen Frauchen noch viele gemeinsame Unternehmungen.

Tess

Erinnern Sie sich an das freundliche Dickerchen Tess, das im Frühling in unsere Bernerhof-Pflegefamilie zog, nachdem die Hündin vor einem Geschäft "vergessen" wurde? Nun, Tess hat eine atemberaubende Karriere gemacht: Erst einmal verwandelte sie sich von einem unförmigen Hund mit stumpfem Fell in ein schlankes Mädchen mit glänzenden Augen, und dann gelang ihr ein Coup der besonderen Art: Sie entschloss sich kurzerhand, für immer im Bernerhof zu bleiben und dort als ungekrönte Königin zum Rechten zu schauen. Wir freuen uns riesig für Tess und wünschen diesem Bündel Frohsinn und der Bernerhof-Familie noch viele glückliche gemeinsame Jahre!

Hessy

Hessy, eine äusserst liebenswerte achtjährige Berner Sennenhündin, war das Ein und Alles ihres Herrchens in Belgien, auch wenn ihre Betreuung nicht optimal war: Aus Geldmangel wurde sie  vorwiegend mit Teigwaren ernährt, und der Tierarzt wurde nur im Notfall besucht. Doch das traute Zusammenleben nahm ein jähes Ende: Hessys einzige Bezugsperson starb überraschend. Die Polizei wollte die gesundheitlich und psychisch angeschlagene  Hündin konfiszieren und ins Tierheim bringen. Ältere Hunde haben in den überfüllten belgischen Tierheimen leider kaum Chancen auf eine Vermittlung und werden bei Platzmangel schnell euthanasiert. Dank belgischen Tierschützern, die sich sofort einschalteten, blieb Hessy dieses Schicksal erspart. BSiN wurde um Hilfe angefragt, und wir zögerten nicht. Gerne durfte Hessy in Obhut kommen; eine Pflegefamilie in der Schweiz war gefunden. Doch schnell wurde klar, dass Hessys verletzliche Seele keinen weiteren Umzug oder eine Weitervermittlung verkraften würde. Sie klammerte sich verzweifelt an den Herrn, der sich ihr zuerst angenommen hatte und sie nur vorübergehend aufnehmen wollte. Zwar war die Liebe gegenseitig, doch kam eine Adoption aus Kostengründen nicht infrage. Was tun? Das Wohl unserer Schützlinge steht bei BSiN an erster Stelle. Der BSiN-Vorstand beschloss daher spontan, Hessy bei ihrem Retter zu lassen und diesen zu unterstützen, indem wir für Hessy lebenslänglich die Tierarztkosten übernehmen. Hessy kann dank unseren Spendern den Rest ihres Lebens in ihrer neuen belgischen Familie zusammen mit drei Hundefreunden verbringen.

Gatsby

Der quirlige, hübsche Junghund Gatsby hat den sprichwörtlichen Sechser im Lotto gefunden. Bei seiner neuen Familie hat Gatsby schon ganz viel gelernt. Nicht nur werden seine Manieren von Tag zu Tag besser, sondern er beherrscht mittlerweile diverse kleine Kunststücke, hebt locker die Pfote zum "Gimme Five" und hält seine Familie ordentlich auf Trab. Wir freuen uns riesig und wünschen ein langes und frohes gemeinsames Leben!

Nischka

Wie sieht der „typische“ Sennenhund in Not aus? Ab und zu entpuppt sich dieser als kleines Überraschungs-Päckli! Auf jeden Fall haben wir nicht gezögert, als die Notfallmeldung für eine elfjährige sensible und ängstliche Appenzeller-Mischlingshündin einging.  Wegen gravierenden familiären Problemen suchte man für sie ganz dringend ein neues Zuhause, ansonsten drohte schlimmstenfalls das Einschläfern.Wir setzten alle Hebel in Bewegung und schafften es: Dank unserem Bernerhof konnten wir die zierliche Hündin aufnehmen und Nischka ein liebevolles Pflegezuhause anbieten. Hier taute sie immer mehr auf, und bald hatte man eine fröhliche, muntere, manchmal sogar etwas freche „Stehohr-Maus“ vor sich. Sie bezauberte mit ihrer Art die Pflegeeltern und bald auch schon ihre zukünftige Besitzerin. Sie hat ihr Seniorenzuhause gefunden — und was für eines: hier ist Nischka ganz Prinzessin. Sie geniesst ihre Spaziergänge, die nachmittäglichen Spielstunden und vor allem die entspannenden Rückenmassagen. Morgens schläft sie gerne ein wenig länger, über nichts muss sie sich den Kopf zerbrechen, auch der Napf ist stets rechtzeitig gefüllt. Und an verregneten Tagen sorgt ihre Mama mit sanfter Motivation dafür, dass die kleine Prinzessin den Fuss vors Haus setzt.  Kurz: Nischka hat ihr liebevolles Zuhause für immer gefunden. Wir wünschen der Kleinen und ihrem Frauchen eine schöne und lange gemeinsame Zeit.   

2015

Carl

Carl verbrachte sein bisheriges Leben an der Kette neben einem Schweinestall in Ungarn. Carl hatte jedoch Glück; er  wurde von Tierschützern  aufgenommen und an BSiN übergeben. Der hübsche, rund vierjährige Bube fand ein Pflegekörbchen bei Angelika H. Er brachte ihr Rudel tüchtig ins Wirbeln und markierte hingebungsvoll alle Möbel … In der Zwischenzeit wurde Carl kastriert und lernte schon viel dazu. Und vor allem hatte er nochmals Glück und fand seine Familie und sein Körbchen bei Bianca Su.  am schönen Bodensee. Carl bekam den wunderschönen Namen Yaro und liebt es, mit seiner neuen Familie im Wald zu spazieren und stets etwas Neues zu entdecken. Yaro besucht die Hundeschule, wo er auch den Umgang mit anderen Hunden lernt. Wir freuen uns riesig für den grossen, schönen Jungen und seine Familie.

George

Der liebenswürdige achtjährige George durfte sein Pflegekörbchen bei Eske F. sowie ihrem zwei- und vierbeinigen Rudel beziehen. Rasch hat sich der grosse Schweizer Sennenhund  gut eingelebt, und auch das Zusammenleben mit den anderen Hunden und Katzen verlief harmonisch. George ist nun auch ein fester Teil ihres Lebens geworden und darf für immer bei Eske, Ursula und ihrem tierischen Rudel bleiben. Wir wünschen ihnen alles Gute für die Zukunft und noch viele schöne gemeinsame Unternehmungen.

Roco

Der zweijährige Roco zog vor Kurzem in eine liebevolle Pflegefamilie um; er wurde aus familiären Gründen in BSiN-Obhut gegeben. Er ist ein lieber, anhänglicher, treuer und erzogener Junghund, der auch durchaus temperamentvoll sein kann.  In der Pflegefamilie lebt er mit einer Hündin zusammen, mit ihr er sich prächtig versteht. Roco hat sich super eingelebt, er ist ein wirklicher Herzensbrecher, und so bat die Pflegefamilie BSiN schon sehr bald, Roco für immer behalten zu können. Natürlich waren wir gerne einverstanden, und nun darf er für immer in dieser lieben Familie bleiben. Er ist noch unkastriert und markierte anfänglich in der Wohnung an verschiedenen Orten, dieses Verhalten hat er aber nach einigen wenigen Tagen unterlassen, und so wurde das Zusammenleben noch schöner. Wir wünschen Roco und seiner Familie alles Gute für die Zukunft und freuen uns, dass er nun die Beschäftigung, Liebe und Zuwendung erhält, die einem Junghund entsprechen. 

Paco

Unsere Vizepräsidentin Claudia Graf führte den Notfall Paco in die Schweiz ein. Weil die Zollformalitäten viel länger dauerten als üblich, lud sie den munteren fünfjährigen Rüden ein, die Nacht in ihrem Zuhause zu verbringen. Aus der Nacht wurde … eine Woche, und spätestens dann war klar, dass Paco seine neue Familie gefunden hat. Der anhängliche Junge lebt nun zufrieden in seiner neuen Familie - dank eines unverhofften Boxenstopps!

Nook

Der grosse, schwarze  Bär Nook lebte fast neun Jahre lang bei seinem ehemaligen Besitzer. Leider musste dieser sich jedoch aus gesundheitlichen Gründen von Nook trennen. Er wurde BSiN anvertraut, und wir fanden bei den Neufundländer-Freunden Karl und Elisabeth J. ein wunderbares Pflegekörbchen. Nook verstand sich auf den ersten Hundeblick mit Karl und Elisabeth sowie seinem neuen Hundefreund Jonda. Auch mit den beiden Katzen verlief alles ganz harmonisch. Als Nook auch die Enkelkinder problemlos akzeptierte war klar: Nook darf hier für immer ein XXL-Körbchen beziehen. Er ist ein richtiges Kraftpaket und muss noch sehr viel lernen. Karl und Nook werden in Kürze die Hundeschule besuchen. Wir wünschen der ganzen Familie noch viele gemeinsame Stunden,sowie schöne Spaziergänge und viel Badespass an der Aare!

Benny

Der vierjährige Benny wurde bereits als Welpe an eine Kette gelegt. Tierfreunde nahmen sich seiner an, und so kam er auf einen schönen und  grossen Hof im Grossraum Basel, wo auch weitere Kleintiere zuhause sind. So sehr der Alltag auf einem Kinderfreizeit-Ponyhof für uns positiv mit Spiel und Freude verbunden ist, so sehr hatte Benny Mühe damit. Als scheuer und ängstlicher Rüde entspricht er nicht dem Bild des typischen duldsamen Berner Sennenhundes, wie man ihn auf einem Hof erwartet. Das tägliche Kommen und Gehen von grossen und kleinen Gästen war für Benny Stress pur.  Als unkastrierter Rüde musste er zudem zeitweise von der ebenfalls unkastrierten Hofhündin fern gehalten werden. Ende Dezember kam Benny schliesslich in BSiN-Obhut, damit wir für ihn ein passendes neues Zuhause bei einer angsthundeerfahrenen Familie suchen konnten. Seit Mitte Februar wohnt Benny nun bei einem verständnisvollen Paar. Er kann sich dort an einer souveränen Hündin orientieren und wird in Zusammenarbeit mit einer Hundetrainerin in Einzelstunden geduldig von seinen Ängsten befreit. Rückschritte im Verhalten gehören dazu, die Freude über die vielen Fortschritte von Benny stellt jedoch alles in den Schatten. Wir freuen uns sehr, dass sich auch für Bäris mit besonderen Bedürfnissen immer wieder geduldige Menschen finden lassen, um ihnen mit Geduld und Liebe, aber auch mit der nötigen Kontinuität und Konsequenz zu einem Neustart zu verhelfen.

Bella

Die Geschichte der neunjährigen Sennenhündin Bella machte uns betroffen: Erst verbrachte sie viele Jahre als Kettenhündin in einem Bauernhof, bis die Besitzerfamilie sich von ihr trennen wollte − vermutlich war sie ihnen zu alt geworden ... Bella fand eine neue Familie, doch sie geriet vom Regen in die Traufe, denn hier musste sie auf dem Balkon leben und wurde nur sehr unregelmässig gefüttert. Dabei wurde sie so dünn, dass sie mehrfach zwischen den Stäben des Balkongeländers steckenblieb, durch die sie sich zwängen wollte. Schliesslich wollte sie sich selber aus ihrem misslichen Schicksal befreien und …sprang kurzerhand über das Balkongeländer, das mehrere Meter hoch angebracht ist. Wie durch ein Wunder war sie nur leicht verletzt und wurde von der Feuerwehr ins lokale Tierheim gebracht. Dort durfte BSiN Bella übernehmen. Eine liebe Familie in der Ostschweiz bietet "Big Mama", wie ihr Kosenamen lautet, ein wunderbares Zuhause. Sie lernt täglich viel dazu, muss nicht mehr allein sein und erhält nun die Aufmerksamkeit und Nestwärme, die sie so verdient hat.

Chico

Wer Chico kennenlernt, kann diesen Hunde-Opi nur gern haben! Das hat uns motiviert, auch diesem Schäfer-Sennen-hund-Mischling zu helfen. Chicos Frauchen plante altershalber den Auszug aus dem langjährigen Zuhause, und das Basler Tierheim war so nett und bat sie, sich erst einmal an uns zu wenden. Chico durfte schliesslich das erst kürzlich frei gewordene Körbchen bei einer lieben BSiN-Familie beziehen, deren Herzen fest für ältere Hunde schlagen. Die lange Autofahrt in sein neues Zuhause schien Chico Spass zu machen, und auch in seine neue vierbeinige ‚Rentner-Gruppe‘ fügte er sich wohlig ein. Mit viel Lebensfreude hat Chico seine ersten Ferien am Meer verbracht und hat als Baderatte die schönen Hundestrände der Ostsee kennengelernt. Ob Zelt oder Zimmer, Sand– oder Naturstrand oder gar eine Nachtwanderung, Chico ist für jedes Abenteuer zu haben!

Narou

Narou ist einer der hübschesten und liebsten Hunde, die BSiN je anvertraut wurden. Entsprechend viele Anfragen erhielten wir für den dreijährigen Jungen. Er hatte sich in seiner Familie nach der Geburt eines Babys zunehmend eifersüchtig gezeigt. Narou ist am glücklichsten, wenn er seine Menschen ganz für sich hat. Verena M. musste vor kurzem von ihrem geliebten BSiN-Hund Timo Abschied nehmen. Die beiden lernten sich kennen, und nun hat Narou im Kanton Aargau seine neue Familie gefunden. Narou lässt Verena M. nicht aus den Augen  und weckt sie jeweils bereits  am frühen Morgen, denn schliesslich ist dann die beste Zeit, um etwas zu unternehmen! Beide sind zu einem tollen Team zusammengewachsen und geniessen die ausgiebigen  Spaziergänge im Wald. Frau M. arbeitet viel mit Narou, auch damit er seine latent vorhanden Eifersucht besser meistern kann. Narou ist sehr lernwillig und geniesst die neuen Herausforderungen. Wir wünschen beiden noch viel Spass und eine tolle Zeit.

Ferry

Die beiden Rüden könnten nicht unterschiedlicher sein, auch wenn sie beide besonders schöne Vertreter ihrer Rasse sind: Während Malcolm ein grosser, sensibler und ruhiger Rüde ist, zählt Ferry eher zur Kategorie Sportmodell. Beide Buben fanden eine neue Familie, die ihren Bedürfnissen entspricht: Während Malcolm bei einem älteren, hundeerfahrenen und lieben Ehepaar wohnen darf, sorgt Ferry mit seiner quicklebendigen Art für Action in seiner sportlichen Familie.

Malcolm

Die beiden Rüden könnten nicht unterschiedlicher sein, auch wenn sie beide besonders schöne Vertreter ihrer Rasse sind: Während Malcolm ein grosser, sensibler und ruhiger Rüde ist, zählt Ferry eher zur Kategorie Sportmodell. Beide Buben fanden eine neue Familie, die ihren Bedürfnissen entspricht: Während Malcolm bei einem älteren, hundeerfahrenen und lieben Ehepaar wohnen darf, sorgt Ferry mit seiner quicklebendigen Art für Action in seiner sportlichen Familie.

Samos

Samos ist ein ganz besonderer Hund. Der fünfjährige Grosse Schweizer Sennenhund-Mix kam mit gravierenden Gesundheitsproblemen zu BSiN. Er litt an Herzwürmern, einer potenziell lebensbedrohlichen Erkrankung. Dank der fachlichen Unterstützung einer Reihe von Tierärzten und vor allem der liebevollen und aufmerksamen Betreuung durch seine Pflegefamilie wurde Samos gesund und fröhlich. Mittlerweile hat auch Samos seine eigene Familie gefunden! An der Seite seines Herrchens verbringt er heute ein aktives, abwechslungsreiches Leben und hat sogar schon sein Talent als Therapiehund unter Beweis gestellt!

2014

Django

Der bald sechsjährige Django wurde BSiN aus familiären Gründen anvertraut. Er litt  darunter, dass er oft allein bleiben musste, und es gab auch vermehrt Probleme bei Begegnungen mit anderen Hunden oder mit kleinen Kindern. Der Berner Junge lebte einige Monate in einer Pflegefamilie, bis er bei Christel F. in der schönen Zentralschweiz sein Traumzuhause fand. Es war Liebe auf den ersten Blick. Schon beim ersten Besuch wurde klar: "Wir haben uns gefunden!" Django geniesst es sehr, dass sein neues Domizil auf fast schon voralpiner Höhe liegt. Denn hier kann er so richtig in seinem Lieblingselement schwelgen: Der stattliche Hund hüpft wie ein Welpe im Schnee herum, lässt sich den Hügel hinunterrollen, führt sein Spielzeug spazieren und baut sich Nester in der weissen Pracht. Wie schön auch, dass er nun Einzelprinz in seiner Familie ist und niemand ihm seinen Platz streitig macht. Fast nie muss er alleine bleiben, er darf überallhin mitkommen und zeigt sich sehr souverän, egal in welcher Situation. Er wird als wunderbarer und treuer Begleiter geschildert. Django wird auch von den Nachbarn im Quartier sehr bewundert und bekommt nun die Aufmerksamkeit und Liebe, von der er so geträumt hatte. Ein rundum schönes Happy End für dieses besondere Sensibelchen

Theo

Der dreijährige Theo lebte seit Welpenalter auf einem Hof mit Gästezimmern. Während der Ferienzeit herrscht hier viel Betrieb mit grossen und kleinen Feriengästen. Theo zeigte jedoch, dass er mit dem Trubel nicht zurecht kommt. Schnell konnten wir für ihn ein Pflegekörbchen im schönen Emmental finden. Theo verstand sich gut mit den anderen Hunden der Familie, und für Petra K. stand bald fest: diesen Prachtskerl behalten wir! So stand einem Happy-End nichts mehr im Weg. Theo wird von seiner neuen Familie nun liebevoll Teddy genannt. Zusammen unternehmen sie viele Spaziergänge und erlernen gemeinsam das ABC der Hundeerziehung. Teddy hat sich zu einem absoluten Energiebündel entwickelt, schwimmt weiterhin fürs Leben gern und geniesst die Ruhe, Geborgenheit und Liebe, die er von seiner neuen Familie erfährt.

Nolica

Nolica hatte keinen guten Start in ihrem Leben. Die zweijährige, zierliche Berner Sennenhündin wird im Sommer 2013 für einen Herrn gekauft, um diesem Gesellschaft zu leisten. Durch seine gesundheitlichen Einschränkungen kann er Nolica jedoch nicht die Beschäftigung und Begleitung bieten, die sie als Junghund nötig und verdient hat. Die Familie ist überfordert und stellt auf einer grossen Online-Plattform zwischen Autos, Antiquitäten, Kühlschränken und ausgedientem Kinderspielzeug ein Klein-inserat ein. Dank aufmerksamen Tierschützern wird der Hilferuf entdeckt, und BSiN bietet unverzüglich die Übernahme an. Die lange Fahrkette Mitte April zur Pflegestelle bewältigt Nolica problemlos, gehört Autofahren doch offensichtlich zu ihren Leidenschaften. Nolica ist eine unerzogene, auch ängstliche und unsichere Hündin, wenig sozialisiert und ungestüm. Ihr anhängliches, liebesbedürftiges Wesen, gepaart mit den überraschenden Momenten, wo sie ihr jugendlicher Schalk juckt, gehen jedoch sofort ans Herz. So erstaunt es uns auch nicht, dass sich die Baselbieter Pflegestelle selber für Nolica bewirbt. Als 'Molly' startet die hübsche Junghündin nun in ein erfülltes Hundeleben und wird zusammen mit ihrem neuen Hundebruder 'Pino' noch so manches Erlebnis teilen können.

Lajara

Auch Lajara hat das grosse Los gezogen. Die fröhliche alte Dame ist zu Bäri und seiner Familie gezogen. Sie erinnern sich sicher an Bäri, der dank seiner feinen Nase und guten Kondition erfolgreich als Mantrailing-Spezialist tätig ist. Die ruhige, manchmal etwas eigensinnige Lajara und der quirlige Bäri vertragen sich prächtig und ergänzen sich aufs Schönste. Lajara freut sich jetzt schon darauf, im November an ihrem 10. Geburtstag einen noch viel imposanteren Würstchenkuchen zu erhalten!

Babar

Erinnern Sie sich an Babar, den neunjährigen Berner Rüden, der ins Engadin gezogen war? Leider konnte er dort nicht bleiben und fand bei Tierfreunden in Ramosch ein neues temporäres Zuhause. Anfang Oktober hatte Babar dann endlich seine neue Familie gefunden! Er lebte in einem Rudel mit drei anderen Hunden und genoss es sichtlich, seinen Menschen ganz nahe zu sein. Babar lächelte ständig und war ein fröhlicher, aufgeweckter Hund. Leider währte sein Glück nur gerade sechs Wochen: Schon bald begann Babar zu hinken, und eine Untersuchung ergab, dass er unter einem schnell wachsenden Knochentumor, einem Osteosarkom, litt. Schweren Herzens begleitete ihn die Familie auf seinem letzten Weg. Du hattest es nicht immer leicht, lieber Babar, aber du durftest behütet und umsorgt von uns gehen. In unseren Herzen wirst du einen besonderen Platz behalten!

Inken

Inken wurde Ende Mai aus familiären Gründen schweren Herzens an BSiN abgegeben. Trotz ihres Alters von neun Jahren fand die hübsche Hundedame in Kürze ein neues Zuhause bei Josef K. in der schönen Innerschweiz. Dieser sah ein Bild von Inken, und für ihn war sofort klar, dass er ihr ein neues Körbchen geben möchte. Es war Liebe auf den ersten Blick. Inken bekam nicht nur ein tolles, neues Plätzchen, sondern gleich einen neuen Namen. Sie wird jetzt liebevoll Meitä genannt. Meitä hat sich sehr rasch in der neuen Familie eingelebt,  und gemeinsam geniessen sie jeden Tag die gemütlichen Spaziergänge und das Spielen im Garten.

Cindy

Die fröhliche und lebhafte Cindy wurde mehrheitlich im Garten gehalten. Sie langweilte sich und zeigte dies auch mit Bellen. Der Hundehalter konnte den Ansprüchen von Cindy nicht gerecht werden und gab sie im März schweren Herzens in die Obhut von BSiN. Das liebenswürdige Powerpaket hat unserer Pflegestelle alles abverlangt. Unausgelastet und unterfordert lässt Cindy ihre angestaute Energie raus und ist dabei kaum zu bändigen. Vom  gemeinhin bekannten Verhalten eines Berner Sennenhundes ist Cindy weit entfernt. Rennfreudig und wendig, intelligent und fordernd, nasengesteuert und wasserliebend … die Suche nach dem idealen neuen Zuhause, welches Cindy geistig und körperlich auslasten kann, wurde zu einer Herausforderung. Doch wir fanden die Nadel im Heuhaufen, und die Familie kam gerne aus Norddeutschland in die Schweiz, um Cindy kennenzulernen. Nun geniesst sie ihr neues Leben in Ostfriesland, tobt im Garten mit ihrer Berner Kollegin herum, buddelt leidenschaftlich gerne tiefe Löcher und hat natürlich auch die Badesaison rechtzeitig eröffnet.

Samir

Samir hat seine Familie in der Nähe von Zürich gefunden. Er hat sie ganz schnell um die Pfote gewickelt, und wir wünschen allen eine glückliche und lange gemeinsame Zeit. Samir ist kein ganz einfacher Hund; er neigt dazu, die Führung in der Familie zu übernehmen. Deshalb ist hier geduldige und konsequente Erziehungsarbeit gefragt, neben einer grossen Dosis Liebe und Zuneigung natürlich.

Murphy

Murphy verlor bereits im jungen Alter von neun Monaten aus familiären Gründen sein Zuhause. Der hübsche Junge konnte unverzüglich ein Pflegekörbchen bei Nathalie K. und ihrer Familie in der Ostschweiz beziehen. Der aufgeweckte und unkomplizierte  Bernerbube verstand sich sehr gut mit Saphira, der Hündin seiner Pflegefamilie, und wickelte alle rasch um seine Pfoten. Wer könnte seinem treuen Blick auch wiederstehen? Familie K. schloss Murphy sofort in ihr Herz. Sehr schnell kam sie zum Entschluss, dass Murphy für immer bei ihr bleiben darf. Murphy kann sich nun gemeinsam mit seiner neuen Familie und seiner vierbeinigen Freundin Saphira auf ein glückliches und unkompliziertes Hundeleben freuen, in dem es noch sehr viel zu lernen und zu erkunden gibt.

2013

Colma

Die 10-jährige Mischlingsdame Colma musste viel allein sein. Sie wurde in Folge eines Umzugs und schweren Herzens von ihrer Familie in BSiN-Obhut gegeben. Colma verbrachte eine abwechslungsreiche Zeit bei ihrer Pflegefamilie im Jura.. Für die noch aktive Colma ist das Glück nun perfekt, denn sie hat ihr endgültiges Körbchen bei Eva U. am schönen Zugersee gefunden. Eva U. musste sich im Oktober 2013 leider von ihrer Hündin Bärry im hohen Alter von 13 Jahren trennen. Jetzt geniessen Eva U. und Colma gemeinsam die schöne Zeit am Zugersee und freuen sich auf viele gemeinsame Spaziergänge.

Miro

Der  wunderschöne Miro wurde uns sehr schweren Herzens und aus familiären Gründen anvertraut. Er lebt nun mit einer Berner Sennenhunde-Dame in einem idyllischen Alpental und geniesst jede Minute im Kreis seiner sportlichen, aktiven Familie. 

Rocky

Rocky ist ein vitaler dreijähriger Berner-Mix-Junge. Auch er wurde BSiN aus familiären Gründen anvertraut. Nachdem er kurze Zeit in einer netten Pflegefamilie gelebt hatte, hält er heute seine neue Familie mit allerlei Schabernack und Flausen auf Trab. Aber mit viel Geduld, der nötigen Portion Konsequenz und geeignetem Training wird auch Rocky sicher bald das kleine Einmaleins des wohlerzogenen Hundejungen beherrschen.

Dubai

Dubai hat uns sehr beeindruckt durch seine Grösse, Schönheit und Ruhe. Ihn durften wir in Zusammenarbeit mit dem Tierschutzbund Basel in unsere Obhut nehmen. Dieser faszinierend schöne Berner lebt heute vergnügt bei seiner neuen Familie, die er dank BSiN gefunden hat.